IWF-Aussagen brachten Goldpreis kaum aus der Ruhe

Goldmarkt April 2015-


Die Ruhe im Goldkurs am Dienstag beschrieb eigentlich die Aussage des Internationalen Währungsfonds zur erwarteten Weltkonjunktur. Hier ein bisschen mehr, dort etwas weniger. Unterm Strich hielt sich alles in der Waage.

Feingold

Der Goldpreis blieb von IWF-Vorhersagen wenig beeindruckt und hielt die „Tagesordnung“ ein

Nach wie vor bleibt der US-Dollar des Goldes größte Last

Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichte am Dienstag seine Sicht zur kommenden globalen Konjunktur. Das erwartete Wirtschaftswachstum in den USA wird etwas geringer ausfallen als bisher angenommen und die Konjunktur in der Eurozone lahmt trotz „sachter Beschleunigung“. Dazu eine kräftige Brise Warnungen vor erneuten Krisensituationen, insbesondere in Griechenland. Dem entsprechend verhalten hat auch der Goldkurs reagiert.

Trotz der Korrekturen in den IWF-Weitsichten bleiben die USA mit mehr als 2 Prozent erwartetem Wachstum das führende „Zugpferd“ der Industriestaaten. Der US-Dollar gewinnt an mehr Selbstvertrauen und nimmt damit auch an Stärke zu. Schlecht für den Goldpreis und das zeigt sich auch am eingeschlagenen Rückwärtsgang. Der Abstand nach oben zur 1.200-er Marke wird größer.

Nun dürften wieder die Spekulationen die Runde drehen, wie wohl die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) auf die neuesten IWF-Prognosen reagieren wird, um anschließend mit eigenen Aussagen für noch mehr Verwirrung sorgen könnte.

Am Dienstag startete Gold bei einem Preis von etwas über 1.200 US-Dollar und bewegte sich über den Tagesverlauf leicht abwärts, um final bei 1.192,53 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) abzuschließen.



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