Insolvente Bitcoinbörse Mt.Gox: Wurden Kunden „doppelt“ geprellt?

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Die Insolvenz der Bitcoin-Börse Mt.Gox erhält eine neue Qualität. Offenbar bediente sich der Chef der Pleite gegangenen Handelsplattform selbst sehr umfangreich an den Bitcoin-Guthaben der nun geprellten Kunden.

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Mt.Gox-Hacker spielen nun „Robin Hood“ für die Geprellten

Gelegenheit macht Diebe und wenn so viel vom begehrten Objekt vorhanden ist, dann könnte ein Diebstahl evtl. gar nicht auffallen. So ähnlich könnte der Chef der kürzlich Pleite gegangenen Bitcoin-Börse Mt.Gox, Mark Karpeles, gedacht haben. Offenbar nutzte er die Gunst der Stunde und griff tief in die Konten der Bitcoin-Kunden, um sich selbst zu bereichern.

Die japanische Bitcoin-Börse ging pleite, nachdem Hacker über einen langen Zeitraum hinweg die Online-Handelsplattform attackierten und beständig die Bitcoin-Guthaben der Kunden plünderten. Dabei machten die Cyber-Angreifer auch nicht vor dem Konto des Mt.Gox-Chefs halt. Beim Durchwühlen seines Bitcoin-Kontos stießen die Hacker auf sehr pikante Informationen. Demnach bediente sich Mark Karpeles offenbar selbst sehr großzügig an den als gestohlen gemeldeten Bitcoin-Einheiten.

Prompt wurden die gefundenen Inhalte aus Karpeles Bitcoin-Konto veröffentlicht. Eine Datei in Form einer übersichtlichen Tabelle, aus der über eine Millionen Bitcoin-Transfers hervorgingen. Unterm Strich weise die Tabelle lt. dem Bericht von Forbes 951.116 Bitcoins aus. Mt.Gox beklagte bisher jedoch den Verlust von „lediglich“ 850.000 Bitcoins. Nun steht der dringende Verdacht im Raum, Karpeles habe die sichtliche Differenz für sich selbst einbehalten.

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