Indiens Regierung und EU-Notenbanken könnten Goldpreis beflügeln

Goldkurs-


„Die stabile Seitenlage“ des Goldpreises könnte neue Impulse von der neuen Regierung in Indien erhalten. Gleichzeitig veranlasst das neue Abkommen der EU-Notenbanken zum Goldein- und Verkauf zum Nachdenken.

Edelmetall

EU-Notenbanken halten am Gold fest und räumten das Jahreslimit aus dem Weg

Die „offiziellen“ Stellen sprechen sich indirekt für das Gold aus

Der hoffende Blick der Goldinvestoren ist gen Indien gerichtet. Ein frischer Wind durch die neu gewählte Regierung könnte Lockerungen in die noch bestehenden Sanktionen gegen das gelbe Edelmetall mitbringen und für die hohe Nachfrage aus „alten Zeiten“ sorgen.

Narendra Modi hat den Zuspruch der indischen Bevölkerung erhalten und nun steigt die „Erwartung“ von Reduzierungen bis hin zur völligen Abschaffung der verhängten Beschränkungen zum Goldimport. Die sehr schräge Lage der indischen Handelsbilanz veranlasste die bisherige Regierung Indiens zu einschneidenden Handelsbeschränkungen. Die Nachfrage knickte im vergangenen Jahr buchstäblich ein, auch wenn dies die Flussrichtung des Goldes von West nach Ost nicht unterbrechen konnte.

World Gold Council (WGC) berichtete von einem Zuwachs der Goldnachfrage in der östlichen Hemisphäre um 25 Prozent im Jahr 2013, weltweit um 21 Prozent. Dennoch wird das Jahr 2013 mit einem Kurseinsturz um rund 30 Prozent als das „Jahr des Goldpreis-Einbruches“ in Erinnerung bleiben. WGC veröffentlichte den Bericht zum ersten Quartal 2014 und demnach wies die Nachfrage der Goldinvestoren mit 1.074,5 Tonnen gegenüber dem Vorjahr eine nahezu gleich gebliebene Größe auf.

In der Zusammenstellung der Goldnachfrage gab es jedoch eine kräftige Verschiebung. Physisches Gold in Form von Münzen und Barren wurden zu rund 40 Prozent weniger nachgefragt, während die sehr hohen Abflüsse von Papier-Gold (ETFs) im vergangenen Jahr zum Erliegen gekommen sind.

Für wenigstens Stabilität zum Goldpreis könnten die europäischen Zentralbanken sorgen. Die Notenbanken erklärten gemeinschaftlich, in absehbarer Zukunft keine großen Mengen Gold verkaufen zu wollen. Gleichzeitig ist man von der selbst festgelegten Grenze von 400 Tonnen Gold pro Jahr abgekommen. Diese Höchstgrenze wurde nicht mehr definiert.

Noch immer konnte sich der Goldpreis nicht sehr deutlich von der 1.300 Dollar-Marke pro Feinunze (31,1 Gramm) absetzen. Am Dienstag erreichte das gelbe Edelmetall einen Preis von 1.295 Dollar, der Handelsstart am Mittwoch begann beinahe unverändert.



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