Greenspan sieht auf US-Märkte etwas Großes zurollen

Finanzmärkte-


Unter der Oberfläche der US-Finanzmärkte scheint es kräftig zu brodeln. Der ehemalige Fed-Chef Alan Greenspan sieht auf die Märkte etwas „Großes“ zurollen, denn die Probleme der US-Wirtschaft seit 2008 seien ganz und gar nicht gelöst worden.

US-Konjunktur

Greenspan: „Die US-Notenbank steht vor ernsthaften Problemen“

Die Fed Geldpolitik suggerierte den Investoren gelöste Probleme

Alan Greenspan, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und bis Ende Januar 2006 Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), warnte vor einem „großen Ereignis“ in den Finanzmärkten. „Etwas Großes wird geschehen“, so Greenspan lt. Zerohedge.

Mit dem Drucken von zig Billionen Dollar durch die Fed, um das Wirtschaftssystem über Wasser zu halten, glaubten viele Finanzexperten und Investoren, dass die nach dem Absturz 2008 entstandenen grundlegenden wirtschaftlichen Probleme der USA gelöst wurden. Die Aktien befinden sich immerhin auf historischen Höchstständen. Doch die US-Notenbank stehe vor ernsten Problemen und diese werden erhebliche Auswirkungen in der Zukunft haben, so Greenspan. Die Fed könne aus der Ära der Nullzinspolitik und der quantitativen Lockerung nicht wirklich aussteigen, ohne dabei signifikante Marktereignisse auszulösen. Dies könnte ein Börsencrash oder eine anhaltende Rezession sein, die am Ende wieder zur geldpolitischen Konjunkturbelebung durch die Fed führen würde.

Greenspan wies auf die Entwicklung des US-Dollar-Index hin. Der Kurs habe sich in den letzten Monaten zu einer Parabel ausgeformt. Ein jeglicher Markt, der so einseitig ist und dazu auch noch derartig beschleunigt wird, beendet seinen Trend in der Regel ziemlich heftig.

Profitieren werden vor allem Gold und weitere Rohstoffprojekte in den Marktsektoren Energie und Bergbau. In einer Situation, in der der US-Dollar abstürzt, werden die Vermögenswerte, die erforderlich sind, um das System in Betrieb zu halten, immer mehr Wert haben, so der ehemalige Fed-Chef, ohne sich dabei auf eine genaue Wertentwicklung festzulegen. In rund fünf Jahren werde „Gold einen messbar höheren Preis haben“.





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