Goldpreisprognosen zeigen auf neues Allzeithoch

Goldpreisprognose-


Bank und Analysten zeigen sehr viel Optimismus für einen kräftigen Goldpreisanstieg. Die virtuelle 2.000 Dollar Linie gilt als leicht überwindbar und die Goldpreisprognosen gehen weit darüber hinaus.

Zu flüssiges Geld beflügelt die Goldpreisprognosen

Goldpreisentwicklungen
Sehr bald neues Allzeithoch erwartet

Aufgrund der sehr freizügigen Geldpolitik der großen Notenbanken zieht es Anleger offenbar aus Angst vor einer einsetzenden Geldentwertung zum gelben Edelmetall. Die Folge ist ein steigender Goldpreis, dessen Ende von Analysten aus der heuigen Sicht noch lange nicht erreicht sein wird.

Für den Zeitraum des ersten Halbjahres 2013 ginge die Deutsche Bank davon aus, dass der Goldpreis pro Feinunze die 2.000,- Dollar Marke überschritten haben wird. Ab diesem Zeitpunkt greift der Optimismus der Bank of Amerika (BofA), die lt. Wirtschaftswoche (WiWo) (Mittwoch) den Goldkurs bis Ende 2014 in den Bereich von 2.400,- Dollar ansteigen sehen.

Die Hauptantriebe für die Goldpreisentwicklung bilden die angekündigten und bereits eingesetzten Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB), der US-Notenbank Fed sowie die jüngst angeworfene Gelddruckmaschine der japanischen Notenbank.

Das „Versprechen“ Mario Draghis, EZB-Chef, die Anleihen der Krisenländer bei Bedarf ohne Begrenzung anzukaufen sowie die monatlichen Finanzspritzen der Fed in jeweiliger Höhe von 40 Milliarden Dollar, deuten auf sehr viel Spielraum für inflationäre Entwicklungen hin. Japans Notenbank, Bank of Japan, will für eine Aktivierung der Märkte eine weitere Geldflutung veranlassen.

Gold gewinnt seine gewichtige Rolle als Vermögens-Speicher zunehmend zurück. Für spätestens Quartal III 2013 erwarten zahlreiche Analysten, darunter auch von der italienischen Unicredit, die Einstellung des bisherigen Gold-Allzeithochs von knapp über 1.920 US-Dollar im September 2011.

Bild: tarifometer24.com

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