Goldpreis zum Monatsauftakt April 2015 im ruhigen Fahrwasser

Goldmarkt April 2015-


Der Goldmarkt bewegte sich zum Auftakt April im ruhigen Fahrwasser. Anfängliche Rückgänge beim Goldpreis nach dem Tagesauftakt scheinen derzeit wieder ausgeglichen zu werden. Am Nachmittag schnellte der Goldkurs senkrecht nach oben.

Edelmetall

Zum Monatsauftakt April zeigt sich der Goldkurs als sehr ausgeglichen

Inflationsängste via grauer Theorie noch in weiter Ferne

Der Start in den April 2015 verlief für den Goldkurs etwas holprig. Nach einem Start bei knapp 1.188 US-Dollar pro Feinunz (31,1 Gramm) ging es erst einmal abwärts bis rund 1,181 Dollar. Nachdem die Marke von 1,185 Dollar am frühen Nachmittag wieder zurück erobert wurde, sahen die Chancen für plus-minus null zum Monatsauftakt gar nicht so schlecht aus. Um rund 14:30 ging es aber nahezu senkrecht nach oben mit einem Zwischenstand bei über 1.192 US-Dollar.

Für Gold fehlen auch Anfang April die Ansätze für steigende „Ängste“ und mehr Sicherheitsbedürfnis an den Finanzmärkten. Steigende Inflationsraten in Deutschland und in der Euro-Zone weisen zwar in die richtige Richtung, aber das Lüftchen aus dem Kellerschacht bringt die Markt-Akteure noch lange nicht aus der Ruhe.

Das Thema Inflationsangst dürfte angesichts der Einschätzungen vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) ohnehin erst ab 2019 / 20 akut werden. Das IfW geht von einer Steigerung der Inflationswerte auf 1,5 Prozent im Jahr 2016, 2,4 Prozent im Jahr 2017, 2,7 Prozent im Jahr 2018 und 2,9 Prozent im Jahr 2019 aus. Verläuft die Inflation wie „prognostiziert“, ist der Wunsch-Wert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 1,9 Prozent irgendwo nach dem ersten Halbjahr 2016 erreicht.

Auch die Warnungen des IfW vor „beträchtlichen Stabilitätsrisiken“ dürften als Ausgangspunkt den aktuellen Zustand und den bereits heute festliegenden Plänen zugrunde gelegt haben. Das derzeitige EZB-Anleihekaufprogamm mit „geplanten“ 60 Mrd. Euro pro Monat soll September 2016 auslaufen. Spätestens wenn die Entscheidung gefällt wird, ob es ggfs. doch noch eine Weile so weitergehen soll, müssten zahlreiche Ökonomen wohl oder übel ihre Vorhersagen kräftig revidieren.

Der Konflikt in Jemen treibt die Rohölpreise nicht in die Höhe, warum sollte dann Gold hoch gehen? Es ist wieder der derzeitige „Kraftakt“ des US-Dollars, der auf den Goldpreis am meisten Druck ausübt.



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