Goldpreis zum Juni-Auftakt scheinbar noch unentschlossen

Goldmarkt Juni 2015-


Nimmt der Goldpreis zum Juni-Auftakt erneut Anlauf für die 1.200-Dollar-Marke? Ginge es nach den Goldspekulanten, dann wohl eher nicht. Allerdings ist die Goldpreisentwicklung trotz „klarer Aussichten“ ebenso sicher wie das Wetter in der kommenden Woche.

Goldbarren

Der Goldpreis scheint auch Anfang Juni 2015 keine Absicht für einen Schwenk in eine Richtung zu zeigen

Spannender Auftakt für Goldmarkt im Juni 2015 – Richtung unbekannt

Zum Auftakt Juni 2015 bewegt sich der Goldpreis immerhin leicht aufwärts und steuert wiederholt gen 1.200 US-Dollar. Der Auftrieb ist noch sehr schwach ausgebildet und der Einsatz der Goldmärkte in der westlichen Hemisphäre muss erst noch erfolgen.

Immerhin bewegt sich der Goldpreis „schon“ bei 1,191,10 US-Dollar, nachdem die Feinunze (31,1 Gramm) in den ersten Morgenstunden um 0,60 Dollar zulegte. Ginge es aber nach den spekulativen Goldmarktteilnehmern, müsste der Goldpreis eigentlich Schwächen zeigen.

Der letzte COT-Report zu den Markt-Bewegungen in der Woche zum 26. Mai zeigte eher dem Gold abgeneigte Investoren. Demnach sank die Anzahl der gehaltenen Open Interest (offene Kontrakte) um -3,9 Prozent auf 411.961 Futures.

Nachlassender Optimismus auch bei den Spekulanten. Die Anzahl der kumulierten Netto-Long-Positionen (Wette auf steigenden Preis) ging von vormals 132.334 auf 109.720 Kontrakte zurück. In der Woche zum 26. Mai waren kleine und große Gold-Spekulanten mit ihrer Einstellung zur Preisentwicklung gleich geschaltet. Beide Gruppen reduzierten ihre „Optimismus-Papiere“ und stockten gleichzeitig die Short-Positionen (Pessimismus) auf.

Nach wie vor fehlt es dem Goldkurs an einer klaren Richtung. In den letzten Tagen des vergangenen Monats driftete der Preis für das gelbe Edelmetall seitwärts. Es ging lediglich einmal sehr schnell und „klar“ von deutlich über 1.220 Dollar abwärts in den Bereich um die 1.190 Dollar. Seither wandert Gold „längs“. Offenbar haben die Probleme in der Eurozone und die Furcht vor der Fed-Zinsanhebung in den USA derzeit ein Gleichgewicht gefunden. Immerhin teilen sich beide Ereignisse die Eigenschaft, weder eine eindeutige Entwicklung, geschweige Transparenz aufzuweisen.

Klare Worte sind weder von der Fed, noch von Athen oder Brüssel zu erwarten. Dann bliebe es wieder in der Hand der Goldmarkt-Teilnehmer, wie die einzelnen Signale aus den verschiedenen Richtungen interpretiert werden. Es bleibt spannend.



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