Goldpreis zeigt Ansätze für unauffällig steigende Tendenzen

Goldmarkt Juni 2015-


Der Goldpreis zeigt wieder zaghafte Ansätze, die Marke von 1.200 US-Dollar anzusteuern. Am Dienstag verließ der Goldkurs die Waagerechte und schlenderte eher unauffällig in einer Aufwärtsrichtung.

Edelmetall

Gelassenheit der Goldmarkt-Teilnehmer oder reine Orientierungslosigkeit?

Der Goldmarkt sammelt sich für eine Neuausrichtung

Die großen Kursausschläge blieben bei Gold am Dienstag auch nach dem Start der „Übersee-Handelsplätze“ aus. Es ging am Vormittag sogar etwas abwärts, aber im Anschluss setzte der gemächliche Aufwärts-Gang ein, der sich bis zum Nachmittag fortsetzte.

Gold startete in den Dienstag mit einem Preis von rund 1.188 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm), ließ etwas nach, touchierte 1.186 Dollar und beendete den Handelstag final bei einer Notierung von 1.193,26 US-Dollar.

Nach hektischen Marktbewegungen sah der Werdegang des Goldkurses nicht aus. Es hat den Anschein, als wenn sich die Goldmarkt-Teilnehmer vorübergehend zurückgezogen hätten, um aus den derzeitigen Parametern in den Krisenzonen und Finanzmärkten eine Orientierung zu gewinnen. Inflationsängste aufgrund der gestiegenen Teuerungsraten in der Eurozone dürften bei einem Mai-Wert von 0,3 Prozent noch eine untergeordnete Rolle spielen. Immerhin bewegt sich die Inflationsrate „wunschgemäß“ nach oben.

Um Griechenland wird im Laufe dieser Woche mit vorgehaltener Hand verhandelt. „Pleite oder nicht pleite“, zumindest für die offizielle Erklärung eine 50:50-Chance. Am Freitag steht die Rückzahlung einer Teilschuld Athens an den Internationalen Währungsfonds (IWF) an. Ob Griechenland die 300 Millionen Euro stemmen kann, ist fraglich. Ein Zahlungsausfall – ein Aufschub dürfte ähnlich bewertet werden – könnte zum Ende der Woche viel Unruhe in den Goldmarkt einbringen.



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