Goldpreis von wachsender Euro Krisenstimmung angetrieben

Goldmarkt April 2015-


Der Goldpreis scheint von einer wachsenden Krisenstimmung in den Finanz- und Rohstoffmärkten angetrieben zu werden. Griechenlands Schuldenprobleme steuern einem Höhepunkt mit unbekanntem Ausgang zu.

Kursziel Gold

In der Eurozone wackeln die Fundamente und beschleunigen Gold nach oben

Lösung der Griechenlandkrise entfernt sich zusehends

Der Sprung über die anvisierte 1.200-Dollar-Marke ließ nicht lange auf sich warten. Über das Wochenende verbreitete sich offenbar doch ein wenig mehr Krisenstimmung in den Finanz- und vor allem Rohstoffmärkten.

Die einst als relativ harmlos erklärte Schuldensituation in Griechenland ist jedoch alles andere als ein einfach zu bewältigendes Problem. Im Gegensatz zum Zeitpunkt des Finanzkrisenausbruchs sei man in der Eurozone jetzt gegen weitere Verschärfungen der Situation gerüstet, so der Tenor. Die Banken seien ausreichend kapitalisiert und in der EU habe man mit den Rettungsfonds wirksame Schutzwälle errichtet.

Relativ hilflose und chaotische Rettungspolitik suggeriert allerdings Unsicherheiten und Ratlosigkeit und nicht souveränes Krisenmanagement. Bei den jüngsten Verhandlungsgesprächen zwischen den Euro-Finanzministern (Euro-Gruppe) in Riga wurde die Gepflogenheit der Diplomatie ad acta gelegt und man sprach „Reintext“. Der griechische Finanzminister wurde u.a. verbal als „Zocker“ und „Amateur“ degradiert. Die Verweigerung Athens, sich dem Diktat der Geldgeber bzw. Gläubiger vollständig zu unterwerfen, wird in Brüssel und beim Internationalen Währungsfonds (IWF) offenbar als ein Affront empfunden.

Mit dem Einstieg der „westlichen Hemisphäre“ in die Handelswoche sprang der Goldpreis um 16 Uhr mit einem Satz der 1.200-er Marke entgegen. Zum Handelsschluss kostete die Feinunze Gold 1.201,91 US-Dollar.



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