Goldpreis temporär durch BoE unter Druck geraten

Goldmarkt Juli 2016-


Der Goldpreis geriet am Donnerstag zweifach unter Druck. Die US-Arbeitsmarktdaten fielen besser aus als „erwartet“ und die Bank of England (BoE) beließ es entgegen den Schätzungen der Marktexperten bei den aktuellen Leitzinsen.

Aufwärtsdruck für Gold dürfte nachhaltiger sein

Goldkursfall
Goldpreis temporär unter Druck geraten

Der Goldpreis ist derzeit einem höheren Druck von oben ausgesetzt, leistet allerdings noch „erbitterten Widerstand“. Mit den größten „Widersachern“ handelt es sich um die immer wieder überraschenden US-Arbeitsmarktdaten und akut auch der Bank of England. Die in den USA gestellten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe betrugen zuletzt 254.000 an der Zahl und somit weniger als die Analysten kalkulierten. Vermeintliche Anzeichen für eine „solide Konjunktur“ in den USA. Die Finanzmarkt-Teilnehmer fassen diese Zahlen als entspannende Signale auf.

Gegenüber den Vorstellungen der Finanzmarkt-Akteure schoss auch die Bank of England quer. Wider allgemeiner Erwartung beließ es die BoE bei den aktuellen Leitzinsen im Land. Die Marktexperten rechneten mit einer Absenkung der Vorgabewerte. Der Druck auf Gold wurde größer, was auch am Kurs-Verlauf am gestrigen Handelstag abzulesen ist.

Die Überraschungseffekte weilten allerdings nicht lange. Bis zum Tagesabschluss ging es auch schon wieder aufwärts.

Trotz der Dellen und Rückschläge dürfte der Aufwärtsdruck beim Goldpreis nachhaltiger sein. Die hausgemachten Bankenprobleme vor allem in der Eurozone drohen zu eskalieren. Italien steht derzeit im Mittelpunkt. Neben der eigentlich schon umgekippten Traditionsbank Monte Dei Paschi gab jüngst mit der UniCredit auch die größte Bank Italiens zu, dass ein höherer Kapitalbedarf bestehe. Bereits außer Acht gelassen, da schon Gewohnheit, pumpt die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin unverdrossen Monat für Monat 80 Milliarden Euro in die Märkte. Als wenn dies „irgendwie“ ohne dramatische Folgen bleiben würde.

Am Donnerstag startete der Goldpreis bei einem Stand von rund US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und beendete den Handelstag bei Dollar.

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