Goldpreis sprintet nach Dollar-Einbruch steil nach oben

Goldmarkt-


Die einsetzende Schwäche des US-Dollars scheint auf den Goldpreis-Anstieg einen nachhaltigen Einfluss auszuüben. Gold ist drauf und dran, die Marke von 1.220 Dollar zu überschreiten. Bei Fortsetzung des bisherigen Kurses am Mittwoch ist ein Tagesplus von über 1% locker möglich.

Goldpreis-Anstieg

Der Goldpreis kennt am Mittwoch offenbar nur die Aufwärtsrichtung

Des Dollars Leid ist des Gold-Investors Freude

Erfreuliche Tendenzen am Goldmarkt. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs zeichnete sich zum Goldkurs bereits eine Erholungs-Tour ab. In den darauf folgenden Stunden kletterte der Goldpreis bis zu den Mittagsstunden auf gut 1.219,50 US-Dollar. Ein bisheriges Tagesplus von 11,05 Dollar, bzw. um 0,90%.

Die Resultate des „in die Knie gegangenen“ US-Dollars sind am Goldmarkt sehr deutlich abzulesen. Bereits am Dienstag wurde für den zuvor fallenden Goldpreis der Fallschirm geöffnet, um gleich darauf mit einem kräftigen Aufwind für neue Höhen zu sorgen.

Gold unterschritt am Montag die gesetzte „Angst-Marke“ bei 1.190 Dollar und so mancher Gold-Investor setzte sich vorsorglich hin, um den nun einkalkulierten massiven Abverkauf besser verkraften zu können. Die deutliche Korrektur des US-Dollars sorgte jedoch für die große Überraschung. Anfängliche Gewinnmitnahmen drücken auf den Wechselkurs des „Fed-Schützlings“ offenbar nachhaltig.

Die Marktbeobachter haben ihre Sitzposition inzwischen wieder verlassen und markieren bereits in größeren Höhen neue „psychologische Marken“, die es „am besten“ zu überschreiten gilt.

Mit den nächsten Commitments of Traders Reports (COT) wird sich auch zeigen, ob die Spekulanten unter den (vermeintlichen) Goldliebhabern auf den optimistischen Zug aufgesprungen sind. Der Abbau der Netto-Long-Positionen in den vergangenen Wochen offenbarte ein starkes Nachlassen bei der Zuversicht auf steigende Preise.





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