Goldpreis schaffte den Sprung über 1.200$ – Fed und Eurokrise treiben an

Goldmarkt Juni 2015-


Der Goldpreis schaffte am Donnerstag noch den Sprung über 1.200 US-Dollar. Die US-Notenbank Fed und der bereits als Option stehende Grexit treiben den Preis für das gelbe Edelmetall nach oben.

Goldbarren

Die Auftriebskräfte der Fed-Botschaften dürften ungleich höher als die der Eurokrise sein

Fed und Eurokrise treiben Goldpreis gemeinsam an

Gold beschleunigte bis zum frühren Donnerstagnachmittag gen 1.200 US-Dollar, pendelte eine Weile um die Hürde herum und übersprang die Marke letztendlich doch.

Nachdem die Goldmarkt-Teilnehmer offenbar auf den eher pessimistischen Teil der Fed-Botschaften setzten, war die Fahrt gen 1.200 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) damit eröffnet. Von der US-Notenbank dargelegte Fakten sind schwache Daten zur US-Konjunktur im ersten Quartal und wie gehabt, der größere Anteil des Protokolls reine Spekulationen.

Am späten Abend des Donnerstags kamen aus der europäischen Ecke weitere Fakten hinzu. Die Gespräche zwischen Athen und den Gläubigern sind abermals gescheitert und ergebnislos abgebrochen worden. Am Montag kommt es zu einer Krisensitzung auf gesamter EU-Ebene. Eurogruppen-Chef Dijsselbloem sieht die derzeitige Verhandlungsphase inzwischen auf einen Grexit hinauslaufen.

Die Zone über 1.200 US-Dollar ist vom Goldpreis vorerst erreicht worden. Ob es sich um eine solide Ausgangsbasis für weitere Ausflüge handelt, wird sich am letzten Handelstag der Woche herausstellen. Gold ging am Donnerstag mit einem Preis von 1.201,80 US-Dollar in die Nachtruhe.



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