Goldpreis nach Ansprache Fed-Chefin abgerutscht

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Der Goldpreis fiel am Mittwoch steil ab, nachdem die Investoren den Worten der Fed-Chefin Janet Yellen lauschten. Womöglich nur ein vorübergehender Effekt, angesichts der lockenden aber nur theoretischen Zinsanhebungen.

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Erwartungen und nicht Fakten ließen den Goldpreis deutlich abfallen

Preiseinbruch bei Gold lediglich temporärer „Yellen-Effekt“?

Entweder kann Janet Yellen das Gold nicht leiden, oder die Goldinvestoren können nicht leiden was die Fed-Chefin zu sagen hat. Der Mittwoch war kein guter Tag für die Goldanhänger und -händler. Seit rund vier Wochen fiel der Goldkurs erstmalig wieder unter die wichtige Grenze von 1.300 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) ab. Inzwischen rutschte der Goldpreis gegenüber dem Stand vor rund einer Woche um ca. 4 Prozent ab.

Die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Janet Yellen, verzichtete mit ihrer Rede am Mittwoch zwar auf Details, bekräftigte dennoch die (vage) Spekulation auf höhere Zinsen in absehbarer Zeit. Die Ängste der Goldhändler um das Banken-Beben in Bulgarien sowie Portugal sind inzwischen stark zurück gegangen. Die Goldverkäufe stiegen deutlich an.

Der auf das Gold lastende Druck könnte jedoch nur von kurzer Dauer sein. Die Probleme in Portugal und Bulgarien sind längst nicht gelöst und schnell werden die Anhänger von US-Staatsanleihen erkennen, dass die Papiere trotz höherer Zinswerte nicht viel attraktiver sein müssen. Die Werte sind stark verzerrt, dank der gigantischen Geldflut der Fed über Jahre hinweg. Die Verhältnisse spiegeln das „natürliche“ Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage in keinster Weise wider.

Nach dem Goldpreis-Abrutsch am Mittwoch auf 1.296,50 Dollar zeigen sich bereits am Donnerstag erholende Tendenzen. Die Marke von 1.300 Dollar ist am frühen Morgen bereits überschritten worden.



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