Goldpreis im September auf der Suche nach einem Boden

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Der Goldpreis gerät zum Wochenstart massiv unter Druck und unterschritt inzwischen deutlich die Marke von 1.260 Dollar. Die Dauerbelastung durch erwartete Zinsanhebungen in den Staaten und die geringe Hoffnung auf den Erfolg der EZB-Maßnahmen hält weiter an.

Goldpreisfall

Für den Goldpreis fehlt derzeit sogar die Perspektive eines gefestigten Bodens

Die Fed pokert und die EZB ist verzweifelt – Goldpreis fällt fortgesetzt ab

Der Goldpreis scheint nicht auf die Beine zu kommen. Mit dem Start in den Dienstag notierte die Feinunze (31,1 Gramm) mit knapp 1.258 Dollar deutlich unter dem Wert des ohnehin schwachen Wochenstarts am Montag.

Die Abkehr der „optimistischen Spekulanten“ zum Goldkurs in der vergangenen Woche könnte den kommenden Trend aufzeigen. Die Dinge spielen derzeit gemeinschaftlich gegen das gelbe Edelmetall. Dazu zähen u.a. die relativ aufhellenden Entwicklungen in der US-Wirtschaft und die entgegengesetzte Richtung in der Europäischen Gemeinschaft.

Abgelesen können diese um 180 Grad versetzten Richtungen an den Maßnahmen der Notenbanken. Währen die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihre Geldpolitik an straffere Zügel nimmt, muss sich die EZB darüber den Kopf zerbrechen, wie das Geld noch flüssiger gemacht werden kann. Am vergangenen Donnerstag beschloss die Euro-Notenbank die Leitzinsabsenkung auf 0,05 Prozent sowie die „verdeckte“ europäische Variante einer QE. Statt offenkundiger Anleihekäufe entschied sich die EZB mit den Aufkäufen von Pfandbriefen der Banken für eine abgewandelte Version der Geldflutung.

Die Deflationsgefahren sollen damit bekämpft werden, indem der Konjunktur-Motor mit noch mehr Öl gefettet wird. Doch den Mangel an Energie und Antrieb vermag dieses Rezept nicht auszugleichen. Die Märkte scheinen zu erkennen, dass die Handlungen der EZB ein Akt der Verzweiflung sind, statt souveräner Einsatz der zur Verfügung stehender – auch „unkonventioneller“ – Finanzinstrumente.

Somit ändert sich auch für die Teilnehmer am Goldmarkt nichts. In den USA werden eher früher als später Zinsanhebungen erwartet und in der Eurozone im besten Fall stabile Preise, Tendenz fallend, keinesfalls jedoch eine hochschnellende Inflationsrate. Die Fluchtgedanken in den sicheren Hafen Gold schwinden zusehends.



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