Goldpreis hält nach fulminanten Absturz inne – Pause oder Boden?

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Pause oder Bodenbildung? Nachdem der Goldpreis am Mittwoch annähernd senkrecht direkt in ein neues Tief der vergangenen vier Jahre abstürzte, hält der Kurs in den frühren Morgenstunden des Donnerstags inne und bewegt sich mit leichten Aufschlägen seitwärts.

Goldbarren

Gold scheint derzeit unter der Last des eigenen Gewichts zu leiden

Die Gemeinde der Zins- und Dollar-Gläubigen wächst an

Souverän, keine Schnörkeleien, einfach nur direkt und geradeaus. Der Goldkurs “klatschte” mit vollem Anlauf auf das zuvor noch gültige 4-Jahres-Tief und notierte zwischenzeitlich bei lediglich rund 1.138 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).

Das Minus von ca. 27 Dollar innerhalb von 24 Stunden (1,13 Dollar pro Stunde) war beachtlich. Immerhin deutet sich in den ersten Stunden des Donnerstags eine Beruhigung im Goldkurs an. Der Preis fällt derzeit nicht mehr, eine positiv anmutende Nachricht für Gold-Investoren.

Das Niveau dürfte im besseren Fall eine Weile beibehalten werden, denn für den Aufstieg fehlen schlicht die Gründe. Der US-Dollar scharrte aufgrund der äußerst zutragenden Botschaften aus Politik und US-Notenbank eine sehr große Gemeinde der Gläubigen um sich. In der Glaubensfrage wurden dem Edelmetall Gold zahlreiche Anhänger abgeworben, sie wechselten die Lager.

“Zinsanhebung” lautet das Zauberwort, welches die Marktteilnehmer in den Bann zieht und dem US-Dollar in die Höhe beförderte. Wann, in welchem Umfang und ob überhaupt das Zins-Niveau im US-Markt angehoben wird, steht in den Sternen. Der Glaube versetzt jedoch Berge.



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