Goldpreis geht Start in den September in aller Ruhe an

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Der Goldpreis startet in den September 2014 mit Zurückhaltung, beinahe unverändert bei rund 1.287 Dollar. Jedoch geschwächt durch abgewanderte Optimisten und der beständigen Furcht vor Zinserhöhungen in den USA.

Edelmetall Gold

Der Goldpreis kommt kaum von der Stelle. Kursveränderungen in kleinen Schritten.

EZB könnte für eine frische Brise sorgen

Die neue Handelswoche beginnt für den Goldpreis mit einem „Klotz am Bein“. Die von vom Commitments of Traders Report (CFTC) bekannt gegebenen Bestände der Gold-Futures wiesen eine Abwanderung auf. Dazu sank der Optimismus deutlich ab.

In der Woche zum 26. August sank die Anzahl der Open Interest auf 363.608 Futures, ein Minus um 0,8%. Die Spekulanten mit einer optimistischen Markterwartung wanderten in großen Teilen ab. Die kumulierten Netto-Long-Positionen schrumpften von 147.662 auf 123.548 Kontrakte, ein Minus um 16,3 Prozent. Der Blick auf die Großspekulanten und den Einschätzungen der Kleinspekulanten lässt jedoch eine entgegengesetzte Richtung erkennen.

In der Woche zum 26.08. reduzierten Großspekulanten ihre Netto-Long-Positionen von 137.976 auf 113.169 Futures (-18 Prozent). Die Kleinspekulanten legten mit einem Zuwachs von 9.686 auf 10.379 Kontrakte (+7,2%) dagegen zu.

Trotz aller Spannungen in der Ost-Ukraine und im Nahen Osten verhielt sich der Goldkurs in der vergangenen Woche sehr zurückhaltend. Ein Lichtblick war das erneute Überwinden von 1.290 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm), der aber wieder sehr schnell korrigiert wurde. Die Furcht vor Zinsanhebungen in den USA dürfte für den Goldpreis der größte Klotz am Bein sein. Für etwas Erleichterung könnte die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag sorgen, sofern geldpolitische Maßnahmen aufgrund der erneut gesunkenen Inflationsrate in der Eurozone vorgenommen werden.

Gold startete in die neue Handelswoche mit 1.287,65 Dollar.



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