Goldpreis: Eskalation in der Ukraine und EZB-Pläne als Kurs-Antreiber

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Die drohende Eskalation in der Ukraine sowie die „Brechstange“ von EZB-Chef Mario Draghi könnten dem bei 1.300 Dollar fest geketteten Goldkurs einen mächtigen Antrieb verleihen.

Goldkurs

Ukraine-Konflikt und Deflationsbekämpfung könnten zum Treibstoff für Goldkurs werden

Potenzieller Goldpreis-Auftrieb ist bereits in Sichtweite

Die Anspannungen zwischen vom Westen unterstützten Kiew und den pro-russischen „Volksrepubliken“ Lugansk und Sonezk steigen an. Offizielle Truppen der Ukraine haben nach Zusammenstößen mit den Separatisten weitere Todesopfer beklagen müssen. Die Lage in der Südost-Ukraine droht tatsächlich zu eskalieren. Der Goldmarkt hält sich derzeit offenbar noch in einer beobachteten Haltung.

Erste Fluchtbewegungen in Gold aufgrund der erhöhten Verunsicherung sind bereits beobachtet worden. Unterstützt wird dieser Trend wahrscheinlich mit weiteren Bekräftigungen der Europäischen Zentralbank (EZB), die Geldpolitik durch weitere Absenkungen der Leitzinsen, bis hin zur Einfährung von „Strafgebühren“ (Negativzinsen) für Kreditinstitute einzuführen. Mario Draghi, Chef der EZB, wird notfalls die „Brechstange ansetzen“, wenn damit die Abwendung einer Deflation erreicht werden könne.

Der Goldpreis scheint derzeit mit einer Kette an die Marke von 1.300 US-Dollar festgezurrt zu sein. Am Mittwochnachmittag legte der Goldkurs leicht zu, konnte sich aber mit einem Wert von knapp 1.308 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) kaum von der 1.300-er Hürde entfernen.



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