Goldpreis-Auftrieb könnte auf Gerüchte von Pentagon und Nato basieren

Goldkurse August 2014-


Gold überwand erneut die 1.300-er Marke und scheint nach viel Bewegungsdrang nach oben vorzuweisen. Basiert der Goldkurs-Auftrieb jedoch auf ein Gerücht bezüglich der Truppenstärken Russlands an der Grenze zur Ukraine, könnte die Luft wieder sehr schnell entweichen.

Goldpreisverfall

Die Verdoppelung russischer Truppenstärken stellt für Marktteilnehmer eine schlechte Nachricht dar

Basiert Goldpreisauftrieb auf von Pentagon und Nato gestreute Gerüchte?

Gold hat am Mittwoch die derzeitige „Haltelinie“ von 1.300 Dollar erneut nach oben durchbrochen. Der Sprung von knapp 1.289 Dollar auf vorübergehend 1.308 Dollar war beachtlich. Der Handelstag am Donnerstag knüpfte an den Vortageswerten an und setzte in den frühen Morgenstunden seinen bisherigen Kurs nach oben fort.

David Govett von Marex Spectron Group London erklärte gegenüber Bloomberg, dass er nicht von vielen Marktteilnehmern ausgehe, die nun auf „short gehen“. Das massiv erhöhte Aufgebot russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine sowie die derzeitige Feuerpause zwischen Israel und der Hamas sorgten für das Gegengewicht zur verbesserten Lage der US-Wirtschaft.

Mit dem vermeintlichen Zusammenzug der russischen Armee an der ukrainischen Grenze hinge der Auftrieb für den Goldpreis jedoch am seidenen Faden. Die scheinbar massive Truppenverstärkung entstand offenbar aus den unterschiedlichen Darstellungen des Pentagon-Sprechers John Kirby und des stellvertretenden Nato-Generalsekretärs Alexander Vershbow. Während Kirby das Thema zur Truppenstärke mit einer Zahl von 10.000 Soldaten einleitete, wies Vershbow nur kurze Zeit später auf 20.000 russische Soldaten hin.

Russlands Verteidigungsministerium wies diese Darstellung der Truppenstärke als Fantasien zurück. Die Verdoppelung der Soldaten „von heute auf morgen“ sei technisch gar nicht möglich.



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