Goldpreis am Mittwoch weit über 1.200 Dollar hinaus – US-Daten pushten

Goldmark Mai 2015-


Der Goldpreis sprang am Mittwoch weit über 1.200 Dollar hinaus. Die Analysten verschätzten sich zu den Einzelhandelsumsätzen in den USA. Im April stagnierten die Werte und lagen somit unter den Erwartungen der Markt-Aktivisten. Das überraschend „starke“ Plus zum BIP in der EU im ersten Quartal 2015 konnte die Falschprognosen zur US-Wirtschaft nicht abmildern.

Goldbarren

Relativ starkes Wachstum in Europa kann den Frust der Analysten nicht nehmen

Goldpreis deutlich von schwachen US-Daten nach oben gezogen

Der Goldpreis folgte mit dem kräftigen Sprung über die 1.200-Dollar-Marke am Mittwoch den Konjunkturdaten Europas, weniger jenen aus den USA. Während die Eurozone und die EU28 im ersten Quartal 2015 mit einem „satten“ Wachstumsplus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Quartal aufwarten können, weisen die US auf den Jahresblick zwar noch 3,0 Prozent vor, aber der Geschwindigkeitswachstum schmilzt sichtlich dahin. Das Plus des US-BIPs betrug gegenüber dem Vorquartal nur noch 0,1 Prozent.

Antrieb für den Goldpreis-Sprung nach oben waren offensichtlich die am Mittwochnachmittag veröffentlichten Einzelhandelsumsätze in den USA. Das von den Marktbeobachtern eingeschätzte Wachstum von 0,3 Prozent ist im April nicht erreicht worden. Die Umsätze im Einzelhandel stagnierten.

Dafür ist in Fernost wieder ein sehr belebter Goldhandel im Gange. An der Shanghai Gold Exchange gingen am Dienstag gut 30 Tonnen 1-kg-Goldbarren über die Theken. Die Goldhändler steigerten die Umsätze am Mittwoch auf über 40 Tonnen.

Gold startete in den Mittwoch bei gut 1.193 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm), erreichte einen Tageshöchststand von 1.218,75 Dollar und ging bei 1.215,38 Dollar aus dem Handelstag.



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