Goldpreis am Freitag in den Händen der emotionalen Analysten

Goldmarkt Mai 2015-


Der Goldpreis liegt am Freitag in den Händen der entzückten oder enttäuschten Analysten zu den Arbeitsmarktdaten in den USA. Sollten die „Schätzer“ einigermaßen richtig gelegen haben, dann dürfte das gelbe Edelmetall seinen behäbig ausgeglichenen Gang bis zum Wochenende fortsetzen.

Kursziel Gold

Für ein Durchbrechen der 1.200-er Marke müssen die US-Arbeitsmarktdaten vom April „miserabel“ ausfallen

Glaube schwindet und Fakten sprechen – Goldkurs in Vorspannung

Der Goldkurz zieht behäbig seine Runden und scheint relativ unbekümmert geradewegs gen Wochenende zu driften. Für Unruhe könnten am Freitag noch die April-Daten vom US-Arbeitsmarkt sorgen.

Das schere Edelmetall spielt die naturgegebene Trägheit aus. Angesichts des Auf- und Ab-Bewegungen an den Aktien-, Devisen- und Rohölmärkten schiebt Gold eine relativ gelassen ruhige Kugel, auch wenn manche Goldmarkt-Teilnehmer vom abermaligen Verfehlen der 1.200-er Marke etwas enttäuscht sein sollte. Allerdings ist der letzte Handelstag noch jung und man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Das „Wichtigste“ wie immer ist: Die Fakten dürfen von den Analysen der Finanzmarktexperten nicht allzu deutlich abweichen. Die von Wall Street Journal befragten Markt-Kenner erwarten eine Arbeitslosenquote von 5,4% (zuletzt 5,5%) und 220.000 neu geschaffene Arbeitsstellen (zuletzt 126.000).

Neue kräftige Impulse für den Goldmarkt könnten aus der dauer-kriselnden Eurozone kommen. Am Anleihemarkt des Euroraumes brodelt es gewaltig. Die Kurse der Staatspapiere fallen und die Renditen steigen. Ein böses Omen, in erster Linie spricht das für ein Vertrauensverlust der Anleiheinvestoren. Ein herber Rückschlag für die Politiker in Brüssel und Berlin, die für einen „beruhigten Finanzmarkt“ und die Pflege des Anlegervertrauens so manchen Demokratiegedanken in den Hintergrund schoben.

Die in letzter Zeit sehr agilen Rohölsorten Brent (Nordsee) und WTI (USA) mischen in den sehr dynamischen Märkten kräftig mit und legten am Donnerstag wieder einmal den Rückwärtsgang ein und der Euro eilt hinterher.

Die Goldpreisentwicklung könnte so richtig aus den Fugen geraten, wenn den Finanzmarktteilnehmer es (endlich) dämmert, dass im Eurogebiet Hopfen & Malz so gut wie verloren sind und die US-Notenbank Fed an das Ende ihrer Überzeugungskraft gelangt ist und die Zinsen „nie und nimmer“ anheben wird.



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