Goldmarkt-Turbulenzen: Schwemme verkaufter Gold-Futures

Goldmarkt August 2016-


Am Mittwoch ging es im Goldmarkt noch so richtig turbulent zu. Eine Verkaufsschwemme von Gold-Futures drückte den Goldpreis in der Mitte der Woche deutlich nach unten. Per Knopfdruck wurden mehr als 10.000 „Gold-Papiere“ dem Terminmarkt übergeben.

Terminmarkt-Akteure wirbelten Goldmarkt auf

Goldbarren
Goldpreis plumpste senkrecht nach unten

Am gestrigen Handelstag war im Goldmarkt noch so Einiges geboten. Am frühen Nachmittag plumpste der Goldpreis beinahe senkrecht nach unten ab. Innerhalb einer Stunde blieben gut 10 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) auf der Strecke. Im Anschluss trudelte der Goldkurs noch weiter abwärts. Der Grund war auch relativ schnell ausgemacht. Der Goldmarkt wurde von Gold-Futures in Papierform geradezu überschwemmt.

Wie auf Knopfdruck erfolgte am frühen Nachmittag des Mittwochs eine Verkaufsorder, die es in sich hatte. Wie das Finanzportal Zerohedge berichtete, gingen innerhalb einer Sekunde mehr als 10.000 Gold-Futures von einem ehemaligen Besitzer auf die „offenen Märkte“ über. Der Verkauf entsprach einem Gegenwert von 1,5 Milliarden US-Dollar. Im Anschluss folgten weitere Verkäufe und setzten damit dem Goldkurs noch weiter zu.

Bis rund 14:30 (MESZ) kostete eine Feinunze Gold rund 1.338 US-Dollar, nach dem „Knopfdruck“ fiel der Goldpreis innerhalb weniger Minuten auf rund 1.328 Dollar ab. Zum Tagesabschluss notierte Gold bei knapp 1.324 US-Dollar.

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