Goldmarkt-Teilnehmer lassen derzeit die Finger vom Edelmetall

Goldmarkt Juli 2015-


Die Goldmarkt-Teilnehmer lassen derzeit die Finger vom gelben Edelmetall. Entweder weil noch immer der Schrecken in den Gliedern hängt, oder aus Kalkül für den Schnäppchenkauf, gemischt mit der Hoffnung auf bald steigenden US-Zinsen.

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Der Goldkurs scheint nun festgefahren. Das Niveau unter 1.100 US-Dollar markiert ein neues Tief der letzten fünf Jahre und die erhofften Schnäppchen-Jäger bleiben noch aus.

Die Marktteilnehmer scheinen eine Warteschleife abzufahren, um entweder für den richtig günstigen Zugriff einen noch weiter fallenden Kurs abzuwarten, oder sie hoffen auf die Erfüllung der verlockenden „Versprechungen“ baldiger Zinsanhebungen in den USA, womöglich eine Kombination beider „Strategien“. Zumindest sieht es mit den Goldhandelsaktivitäten rund um den Globus ziemlich bescheiden aus.

Die Schweizer Zollbehörden meldeten zwar ein nicht unerhebliches Aufkommen exportierten Goldes gen Fernost, aber die Nachfrage ist derzeit mangels Liquidität deutlich ausgebremst. Mit den letzten Börsenbewegungen nach unten ist auch einiges Kapital den Bach runter gegangen.

Bis zum Wochenende dürfte aus derzeitiger Sicht kaum mehr Bewegung in den Goldmarkt kommen, tendenziell allerdings abwärts gerichtet.

Am Mittwoch startete das gelbe Edelmetall mit einem Preis von knapp 1.094 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und ging mit 1.094.24 Dollar in die Nachtruhe über.



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