Goldmarkt ruhig und depressiv – Tag „X“ rückt näher

Goldmarkt November 2015-


Der Goldmarkt startete in die neue Handelswoche relativ ruhig, aber dennoch mit einer prägnant depressiven Stimmung. Der Tag „X“ rückt näher. Die Marktteilnehmer fixieren sich auf die Entscheidung der Fed.

Kursziel Gold

Goldspekulanten verlieren zusehends die Zuversicht auf steigenden Goldpreis

US-Notenbank dürfte eigene Regeln einfach über Bord werfen

Der Tag „X“ rückt näher. In rund drei Wochen entscheidet die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr final über den „Verbleib“ der Leitzinsen. Am 16. Dezember könnte der Goldmarkt noch einmal so richtig durcheinander geworfen werden.

Die Wetten und Prognosen der Marktbeobachter gehen mehrheitlich von einer Anhebung der Leitzinsen aus, obwohl die von der Fed selbst definierten Voraussetzungen gar nicht erfüllt sind, ganz nach dem Motto: „Was kümmert’s“.

Allemal spannend ist der kommende Bericht der US-Aufsichtsbehörde CFTC am Ende der Handelswoche. Dann eröffnet sich das Verhalten der Gold-Spekulanten am Terminmarkt in der vergangenen Woche. Derzeit zeichnet sich eine Massenflucht aus dem Bereich der guten Hoffnung ab. Die Einbrüche bei den kumulierten Netto-Long-Positionen (Optimismus) in den drei Wochen zuvor suchen Ihresgleichen.

Unbekümmert dagegen scheint die Zentralbank Russlands zu sein. Der Goldpreis-Verfall hielt die Notenbank nicht davon ab, die Goldreserven weiter auszubauen. Mit Stand Ende Oktober stieg die Währungsreserve in Edelmetall um knapp 3,5 Prozent an. Nicht zu vergessen, die Notenbanken setzen auf die feste Materie des realen Goldes und nicht auf virtuelle Werte des Terminmarktes. Das Gegenüber zur Preisbestimmung von Gold ist dazu der US-Dollar, ebenfalls ein virtueller Wert.

Am Montag startete Gold bei einem Preis von gut 1.171 US-Dollar und ging nach einem finalen Absacker mit 1.165 US-Dollar aus dem Handelstag.



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