Goldmarkt hörte zwischenzeitlich auf Entscheidungen in der Eurozone

Goldmarkt Dezember 2015-


Der Goldmarkt fand zwischenzeitlich Gehör für die Entscheidungen in der Eurozone. Die Europäische Zentralbank (EZB) schraubt an den Einlagezinsen der Geschäftsbanken und der Preis für das gelbe Edelmetall hinterlegte einen Satz nach oben.

Hartgold

Goldmarkt reagierte auf EZB-Zinsentscheidung. Nachhaltigkeit ist kaum zu erwarten

Der Dämpfer der Fed überwiegt dennoch

Das Ergebnis der EZB-Ratssitzung brachte am Donnerstag Bewegung in den Goldmarkt. Die Europäische Zentralbank erhöht den sog. Strafzins für das bei der EZB hinterlegte Kapital der Großbanken von vormals 0,2 auf 0,3 Prozent. Der „allgemeine Leitzins“ (Hauptrefinanzierungssatz) bleibt bei derzeit 0,05 Prozent.

Die Verkündung des EZB-Chefs Mario Draghi versetzte den Goldmarkt in eine temporär bessere Stimmung. Der Goldpreis sprang nach oben. Den von der US-Notenbank am Vortag angerichteten „Schaden“ konnte die Euro-Zentralbank jedoch nicht ausgleichen. Am Mittwoch streute Fed-Chefin Janet Yellen neue Hinweise auf eine baldige Zinsanhebung, ohne jedoch konkrete Aussagen zu treffen.

Der gestrige Preissprung nach oben viel ohnehin verhalten aus. Im restlichen Tagesverlauf flachte die Aufwärtskurve sichtbar ab. Von Nachhaltigkeit wagt man kaum zu träumen.

Am Donnerstag startete Gold bei rund 1.052 US-Dollar und beendete den Handelstag bei einem Stand von 1.061,10 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).



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