Goldmarkt: Fakten US-Arbeitsmarkt verdrängten Theorien Fed-Geldpolitik

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Der für Gold teils erwartete steile Kursrückgang durch übermäßigen Verkaufsdruck fiel aus. Zinsanhebungen durch die US-Notenbank rückten in die Ferne und schufen Platz für die nackten Tatsachen aus dem US-Arbeitsmarkt.

Goldkurs

Tatsächliche US-Arbeitsmarktdaten verdrängten theoretische Fed-Geldpolitik

Es gab Verschiebungen in der Erwartungshaltung der Gold-Investoren

„Jubel auf niedrigem Niveau“. Der Goldkurs bewegt sich nur knapp über 1.290 US-Dollar pro Feinunze und die Händler sowie Investoren sind froh darüber. „Es hätte auch schlimmer kommen können“.

Der Abwärtsdruck aufgrund erwarteter Zinsanhebungen im US-Finanzmarkt erhielt mit den bescheidenen Daten aus dem US-Arbeitsmarkt einen ebenbürtigen Konkurrenten. Derzeit überwiegen bei den Goldinvestoren die Fakten und nicht die Befürchtungen. Ein weiterer Rückfall des Goldkurses ist verhindert worden.

Die schlechtere Arbeitsmarktlage „als erwartet“ wirkt auf den Goldpreis in doppelter Hinsicht antreibend. Mehr Arbeitslose deuten auf eine „hinkende“ Konjunktur hin und tragen für eine Verunsicherung zur künftigen Entwicklung der US-Wirtschaft bei. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) stellt ihre Geldpolitik in Abhängigkeit der US-Wirtschaft, dazu zählt auch die Entwicklung im Arbeitsmarkt. Das Anleihekaufprogramm wurde zwar seit Jahresanfang schrittweise zurückgefahren, aber der ohnehin unbekannte Zeitpunkt einer Zinsanhebung ist ein gutes Stück in die Ferne gerückt.

Höhere Zinsen erfreuten auf der einen Seite die Anleger, aber zermürbten auf der anderen Seite die Staatskasse. Höhere Zinswerte treiben auch die Anleihe-Renditen in die Höhe. Der Schuldendienst des mit (offiziell) gut 17 Billionen Dollar verschuldeten Landes stiege bei einer Zinsanhebung entsprechend an.

Eine Anhebung des Zinsniveaus durch die Fed steht buchstäblich in den Sternen und die Investoren gesinnten sich offensichtlich zurück auf irdische Tatsachen, statt die Zeichen der Gestirne zu deuten.

Ein Anstieg des Goldkurses blieb auch zum Wochenstart aus. Doch der relativ kleine Kursrückfall um rund 1,60 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) des meist gehandelten Futures bis zum frühen Montagnachmittag, ist bereits positiv zu werten. Der „erwartete“ Kurseinbruch wurde damit ebenfalls abgesagt.



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