Goldmarkt: Ausflug über 1.200 Dollar nur von kurzer Dauer

Goldmarkt Juni 2015-


Gold unternahm nur einen kurzen Ausflug in der Zone über 1.200 US-Dollar. Seit Anfang der Woche ging es abwärts und der Druck der Marktkonkurrenten scheint anzuwachsen.

Goldbarren

Gold von Papierwerten gehörig unter Druck gesetzt

Europrobleme scheinen dem Goldmarkt kaum noch zu jucken

Vergangene Woche wuchsen die Hoffnungen der Goldmarkt-Teilnehmer auf einen endlich soliden Preis überhalb der Marke von 1.200 US-Dollar. Das Gezerre um Griechenlands ungelöste Schuldenprobleme, der einberufene EU-Krisengipfel und eine relativ lahmende US-Wirtschaft sollten eigentlich Anlass für einen energiereichen Goldpreis-Anstieg gewesen sein. Dennoch Fehlanzeige. Der Goldkurs humpelte schon zum Einstieg in diese Handelswoche und rutschte inzwischen auf unter 1.180 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) ab. Die Verlockungen der steigenden Werte an den Börsen tragen zu dieser Entwicklung ordentlich bei.

Die Eurokrise hat ihren Schrecken offenbar im Gold-Rekordjahr 2011 vollständig ausgespielt. Weitere Zuspitzungen der Krisenlage danach wirkten sich kaum noch auf den Goldmarkt aus. Auf der anderen Seite scheinen sich aber Anzeichen einer Entspannung sehr wohl auf das Gemüt der Goldinvestoren auszuwirken. Lichten sich die Probleme (temporär), dann hinterlegt auch der Goldpreis einen sichtbaren Schritt nach unten.

Am EU-Krisengipfel am Montag legte Athen weitere Spar- und Reformvorschläge vor. Die Geldgeber wollen bis zum Mittwoch darüber beraten. Der bisherige „Griechenland-Rettungskurs“ wird unbeirrt weitergefahren.

Am Dienstag startete Gold bei einem Preis von gut 1.186 US-Dollar und ging nach einer gedehnten Abwärtstour final mit 1.178,19 Dollar aus dem Handelstag.



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