Goldmarkt-Akteure handeln gegen die Analysten Prognosen

Goldmarkt März 2016-


Die Goldmarkt-Akteure handeln gegen die Prognosen der Analysten. Das Interesse an das gelbe Edelmetall steigt an allen Ecken und Enden. Der Goldpreis entfernt sich immer mehr von den für 2016 vorhergesagten Notierungen.

Goldbarren

Anleger ließen sich von den Weissagungen der großen Markt-Player nicht beirren

Banken passen ihre Goldpreisprognosen der Realität an

Es tut sich was am Goldmarkt. Die Goldmarkt-Teilnehmer agieren nicht so wie es die Analysten vorhersagten und diese passen nun ihre Prognosen den neuen Fakten an.

Die gehaltene Menge des größten Gold-ETFs SPDR Gold Shares wuchs seit Jahresbeginn um knapp 151 Tonnen auf inzwischen 793,12 Tonnen an. Die Gesamtmenge der mit Gold hinterlegten Papiere kletterte lt. dem Finanzdienstleister Bloomberg auf 1.725,1 Tonnan hoch. Der große Zulauf durch interessierte Goldinvestoren ist nicht zu übersehen.

Mit ihren Prognosen zur Goldpreisentwicklung lagen einige Banken so richtig daneben. Besonders weit lehnte sich die ABN Amro aus dem Fenster. Das „Prognose-Ziel“ von etwas weniger als 1.000 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) für 2016 entfernt sich immer mehr. Die Experten des Geldhauses korrigierten nun ihren Weitblick von 925 Dollar auf 1.275 Dollar im letzten Quartal des Jahres.

Gold rückte auch bei den deutschen Anlegern in der Hitliste weiter nach vorne. Ungeschlagen nach wie vor sind Immobilien mit einem Anteil von 51 Prozent, gefolgt von den Klassikern Tagesgeld, Sparbücher und Festzinskonto mit insg. 46 Prozent. Im Anschluss folgt mit einer „Zuneigung“ von 33 Prozent lt. TMS-Emnid-Umfrage bereits das gelbe Edelmetall Gold. Fonds, Aktien und Anleihen fallen mit 21 Prozent, 15 Prozent und 8 Prozent schon relativ weit ab.

Am gestrigen Handelstag zeigte der Goldpreis kleine Schwächen. Zum Tageseinstieg kosteten 31,1 Gramm Feingold rund 1.266 US-Dollar und zum Tagesabschluss 1.260 Dollar.



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