Goldman Sachs sieht Goldkurs für 2013 noch weiter fallen

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Goldman Sachs korrigierte die eigenen Prognosen zum Goldpreis für das letzte Quartal 2013 nach unten. Die Großbank geht nun von einem deutlich weiter fallenden Kurs als noch zuvor aus. Die Geldpolitik der Fed kündigte einen Rückgang der Geldflut an und würde das Interesse an das Edelmetall schmälern.

Goldkurs

Die Goldman-Prognosen sehen einen deutlich niedrigeren Kurs voraus

Goldman Sachs legte zum Goldkursverfall wiederholt nach

Die US-Großbank Goldman Sachs meldete sich zum Thema Goldpreisentwicklung zurück und korrigierte wiederholt die einst angestellten Prognosen. Die bisherige Aussicht von 1.375 Dollar pro Feinunze Gold (31,1 Gramm) könne nicht mehr aufrecht gehalten werden. Der Goldpreis werde sich im letzten Quartal 2013 im Bereich von 1.320 Dollar einpendeln.

Der Goldkurs wird noch weiter nach unten schlittern als bisher angenommen. Davon gehen die Analysten von Goldman Sachs aus, wie Handelsblatt Online (Donnerstag) berichtete. Vieles spreche dafür. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) werde ihr Anleihekaufprogramm zurückfahren. Darauf hin werde der Goldpreis am Ende des Jahres 2014 auf 1.050 Dollar abfallen. Der Jahresdurchschnitt dürfte im kommenden Jahr bei 1.144 Dollar liegen.

Solange die Fed die Fortsetzung der lockeren Geldpolitik beibehalte und keine Klarheit über die Rückführung der Anleihekäufe bestehe, werde der Goldkurs die Bandbreite zwischen 1.250 und 1.350 Dollar einnehmen. Goldman Sachs nahm in diesem Jahr bereits mehrfach eine Korrektur der eigenen Vorhersagen vor. So ging die Großbank Anfang April für 2013 von einem Goldpreis in Höhe von 1.270 Dollar (vorher 1.450 Dollar) aus. Bis Ende Februar erwarteten die Goldman-Analysten einen Kurs in Höhe von 1.805 Dollar in den nächsten sechs Monaten. Dieser Wert wurde auf 1.550 Dollar korrigiert.

Anfang Juli verkündete die Danske Bank ihre Einschätzung von 1.000 Dollar für den Goldpreis in den kommenden drei Monaten. Goldman sah zu diesem Zeitpunkt die 1.000-Dollar-Marke gegen Ende 2014. Ginge es nach der Credit Suisse, müsste sich der Goldkurs bis spätestens Juli 2014 bei 1.150 Dollar eingependelt haben.


Unbekannte Größen lassen bestenfalls Annäherungen durch Schätzen zu. Die Zukunft der Fed-Geldpolitik ist unbekannt, bisher wurden nur Wünsche in Aussicht gestellt. Der fliegende Wechsel in der Fed-Führung muss erst noch vollzogen werden. Danach dürfte die designierte Fed-Chefin Janet Yellen erst einen möglichen Ausweg aus dem „Anleihe-Dilemma“ finden müssen. Bis Ende Februar wird noch sehr viel passieren in der Finanzwelt und ob das Programm nach den heutigen Vorstellungen der Analysten ablaufen wird, darf angezweifelt werden. Bei einer Großbank wie Goldman Sachs sollte ohnehin zwischen Worten und Taten unterschieden werden.

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