Goldkurs von schwacher US-Wirtschaft und fallenden Dollar getrieben

Goldmarkt Mai 2015-


Am Donnerstag festigte der Goldpreis seine Position deutlich über 1.200 US-Dollar und erreichte zusammen mit weiteren Edelmetallen ein mehrwöchiges Hoch. Die „sorgenvolle“ US-Wirtschaft drückt den Dollar und hebt damit den Goldkurs an.

Goldkurs Anstieg

Aufstrebender Goldpreis aufgrund der anwachsender Unsicherheiten?

US-Wirtschaft und der Dollar rutschen – Auftrieb für Goldpreis

Das Etikett der florierenden US-Wirtschaft löst sich von der Flasche mit fragwürdigem Inhalt zusehends ab. Die Wirtschaftszahlen im ersten Quartal 2015 geben nur gegenüber dem Wachstum vor einem Jahr ein gutes Bild ab. Die derzeitige Entwicklung der US-Wirtschaft legt für das zweite Quartal eher ein Minusvorzeichen als ein positives Wachstum nahe. In der Eurozone kann Griechenland nur durch die kontinuierliche Fortsetzung von Tricks und Schummeleien über Wasser gehalten werden. Bekundungen zu einer angeblich entspannten Situation wirken bereits abgedroschen.

Immerhin scheint das Zusammenspiel zwischen Goldpreis und Dollarkurs in den aus den Fugen geratenen Finanzmärkten noch zu funktionieren. Ein starker US-Dollar resultiert in der Regel in einem fallenden Goldkurs. So unterstützt die derzeit schwächelnde US-Währung den Aufwärtstrieb beim gelben Edelmetall erheblich. Am Wechselkurs Euro zum Dollar ist der Zustand der „Weltwährung“ gut abzulesen. Die europäische Gemeinschaftswährung, ohne Saft und Kraft, strebt nach oben und startete in den Freitag inzwischen bei knapp über 1,14 US-Dollar.

Der Goldpreis legte am Donnerstag bei gut 1.214 Dollar los und kratzte am Nachmittag sogar an der Marke bei 1.227 Dollar. Das Tagesplus war mit einem Schlusskurs von 1.221,25 Dollar dennoch sehr ordentlich.



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