Goldkurs verlor in der Warteschleife der Fed-Sitzung einige Einheiten

Goldmarkt September 2015-


Die Märkte warten mit Spannung auf das Protokoll der zweitägigen Fed-Sitzung. Während der Fahrt in der Warteschleife ließ der Goldpreis am Mittwoch einige Einheiten auf der Strecke. Offenbar wird der Goldpreis derzeit fast ausschließlich an die Entscheidungen der US-Notenbank festgenagelt.

Kursziel Gold

US-Notenbank als Wegweiser des künftigen Goldpreises.

Goldpreis richtet sich nach enttäuschten oder bestätigten Markt-Analysten

Mit der zweitägigen Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ging aus dem Goldmarkt zusehends die Luft raus. Der Preis für die Feinunze (31,1 Gramm) des gelben Edelmetalls rutschte auch am Mittwoch auf einer relativ gleichmäßigen Bahn abwärts.

Wenn es mal keine fundamentalen (Neu-) Ereignisse in der Weltwirtschaft gibt, dann muss man sich eben an den Entscheidungen der Fed halten. Den Markt-Akteuren fehlt es nicht an Motivation, die Verlautbarungen der US-Notenbank in jegliche Himmelsrichtungen zu interpretieren. Die vermeintliche Zinsanhebung hängt scheinbar unverrückbar im Raum, es ginge nur noch um den Zeitpunkt.

Regelmäßig gleichen die Marktteilnehmer aktuelle Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten aus den USA mit den von der Fed vorgegebenen Parameter ab. Steigende Inflationswerte, solider Arbeitsmarkt und ein robustes Wirtschaftswachstum seien die Grundpfeiler für eine Straffung der Geldpolitik. Ein jeder Ansatz in diese Richtung bekräftigt die Annahme der Marktbeobachter, dass die Fed ihre Hand an der Zinsschraube bereits aufliegen hat. Der immer wieder aufgefrischte Glaube versetzte dem Goldpreis bereits einige kräftige Seitenhiebe.

Während des Abfahrens der Warteschleife bis zur Vorlesung des Fed-Sitzungsprotokolls ließ der Goldpreis am Mittwoch um einige Einheiten nach. Zum Einstieg startete Gold bei einem Preis von knapp 1.125 US-Dollar und verließ den Handelstag bei 1.106,73 US-Dollar.



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