Goldkurs-Verlauf könnte durch Chinas Konjunkturdaten unruhig werden

Goldmarkt Dezember 2015-


Am Dienstag verlief der Goldkurs unterm Strich ruhig. Der unruhige Handelsverlauf am frühen Nachmittag wird vom leichten Tages-Plus von knapp 2 Dollar kaum wiedergegeben. Chinas aktuelle Wirtschaftsdaten könnten für neue Unruhen sorgen.

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Chinas stagnierendes Wirtschaftswachstum könnte Fed beeindrucken

Goldmarkt-Akteure nach wie vor von Zinsanhebungen überzeugt

Vordergründig schein am Dienstag im Goldmarkt kaum etwas los gewesen zu sein. Am frühen Nachmittag schwankte der Goldpreis zwischen rund 14 und 15:30 Uhr in einer Bandbreite von rund 10 US-Dollar, aber kehrte letztendlich wieder zur Ausgangslage zurück.

Die Gold-Investoren halten indessen an ihrer geringen Zuversicht fest. Weitere Verkäufe beim SPDR Gold Shares ließen die gehaltenen Bestände auf einen Niedrig-Stand der letzten rund sieben Jahre schrumpfen.

Der anhaltende Pessimismus der Goldmarktteilnehmer deutet nach wie vor auf die überwiegende Überzeugung von Zinsanhebungen hin. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) steht zwischen der großen Erwartungshaltung der Finanzmarkt-Akteuren, den Ratschlägen der Ökonomen und den Warnungen der Bank für den Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Ende des Jahres sind alle Marktteilnehmer und -beobachter schlauer.

Sofern die Fed an ihren eigenen Thesen festhält, die US-Wirtschaft verstärkt in Verbindung mit den Konjunkturen der „umliegenden Welt“ zu bewerten, könnten die schlechten Nachrichten aus Fernost durchaus Eindruck hinterlassen. Chinas Wirtschaftswachstum ist im November gegenüber dem Vorjahres-Monat um 6,8 Prozent geschrumpft.

Gold startete am Dienstag bei einem Preis von 1.072,90 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und ging mit 1.074,88 Dollar aus dem Handelstag.



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