Goldkurs startet trotz Krisen mit schweren Gang in den Juni 2015

Goldmarkt Juni 2015-


Schwerer Start für den Goldkurs in den Juni. In Europa knistert es gewaltig, die USA enttäuschen mit Schrumpf- statt Wachstumszahlen, aber das gelbe Edelmetall kommt aus seiner Lethargie nicht heraus.

Kursziel Gold

Trotz massiver Probleme in der westlichen Wirtschafts-Hemisphäre kommt Goldpreis nicht in die Höhe

Der Goldmarkt kommt offenbar erst nach großen Knall in Fahrt.

Der Goldpreis kommt zu Beginn Juni 2015 nicht richtig auf die Bein. In Europa kursiert die Eurokrise mit offenem Ausgang und in den USA fiel das prognostizierte Wachstum im ersten Quartal des Jahres auf eine realistische Schrumpfung zurück. Statt +0,2 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 heißt es nun -0,7 Prozent. Dennoch fristet das gelbe Edelmetall ein eher schläfriges Dasein ohne jeden Antrieb.

Die Probleme der US-Exportindustrie sind die Steilvorlagen für die Finanzmarkteilnehmer. Der starke US-Dollar trug maßgeblich zu einem deutlichen Schrumpfen des US-BIPs bei, aber ebenso zu einem effektiven Niederhalten des Goldkurses. Da helfen auch keine lauten Warnrufe des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass ein Konkurs Griechenlands der Weltwirtschaft einen erheblichen Schaden zufügen könnte.

Im Juni sind für Athen weitere Rückzahlungen der sog. „Hilfsgelder“ an den IWF fällig. Insgesamt 1,5 Milliarden Euro im Laufe des Monats, überwiegend „nur“ Zinsbestandteile. Bis zur ersten fälligen Rate werden Schuldner und Gläubiger ihre Poker-Faces aufbehalten und dann überweist Griechenland oder lässt die Hosen runter.

Durchaus möglich, dass sich die Finanzmarktteilnehmer von den Warnrufen des IWF nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen lassen. Eine Gefährdung der Weltwirtschaft, sollte Griechenland in den Konkurs abrutschen, hört sich weit hergeholt an. Griechenlands BIP betrug im Jahr 2013 rund 225 Milliarden Euro (bei 1,09 Dollar/Euro) und das Bruttoinlandsprodukts Bayerns lag im gleichen Jahr bei rund 505 Milliarden Euro. Damit ginge für die Weltwirtschaft aus Bayern eine „doppelte Gefahr“ aus, sollte der Freistaat Konkurs anmelden.

Am Montag stieg der Goldpreis bei rund 1.192 US-Dollar in den Handelstag ein, veranstaltete am Nachmittag kurze Höhenflüge bis auf knapp 1.205 US-Dollar und fiel final zurück auf 1.189,36 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).



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