Goldkurs stand im Zeichen der Brüsseler Attentats-Serie

Goldmarkt März 2016-


Der Goldkursverlauf am Dienstag spiegelt eindeutig die Attentats-Serie in Brüssel wider. Nachdem der Goldpreis eine steile Aufwärtsrichtung einnahm, ging es über den Tagesverlauf jedoch wieder deutlich abwärts.

Feingold

Attentat-Serie in Brüssel hatte auf Goldkurs nur kurzfristigen Effekt

Optimistische Unternehmer sind den Finanzmärkten lieber

Um ca. 8 Uhr vormittags explodierten in Brüssel die ersten Bomben. Nur wenige Augenblicke nach dem ersten Anschlag wechselte der Goldpreis in eine steile Aufwärtsbewegung über und erreichte um ca. 9 Uhr mit knapp 1.259 US-Dollar den Tageshöchststand.

Der mehrfache Terror-Angriff auf den Brüsseler Flughafen Zaventem und die Metro ließ die geopolitischen Auseinandersetzungen im „fernen“ Nahen und Mittleren Osten in die greifbare Nähe rücken. Die Finanzmarktteilnehmer reagierten nach dem Eintreffen der ersten Nachrichten über die Terror-Attacke mit entsprechender Verunsicherung.

Über den Tagesverlauf hinweg, ließ der Goldpreis jedoch wieder spürbar nach und sank vorübergehend sogar unter dem Preis vom Tageseinstieg. Zwischenzeitlich veröffentlichte das Münchner ifo-Institut den Klimaindex für den Monat März. Demnach scheinen die Manager der großen Firmen zur erwarteten Konjunktur wieder zuversichtlicher eingestellt zu sein. An diesem Punkt zeigt sich wieder, dass Bombenanschläge an den Finanzmärkten ebenso kurzlebige Wirkung zeigen wie das Ereignis selbst. Die Renditen wollen möglichst schnell und ausgiebig an Land gezogen werden, da überwiegen optimistische Firmen-Chefs natürlich den Auswirkungen geopolitischer Konflikte.

Am Dienstag startete Gold bei einem Preis von gut 1.244 US-Dollar pro Feinunze und ging mit 1.247,66 Dollar aus dem Handelstag.



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