Goldkurs rutschte Anfang Dezember unter letztes 5-Monats-Tief

Goldkurs Anfang Dezember-


Der erste Hoffnungsschimmer weilte nur sehr kurz. Der Goldpreis sackte nach einem geringen Anlauf nach oben erneut ab und knackte das zuletzt gültige 5-Monats-Tief. Am Ende der Woche könnte die US-Regierung den Druck auf den Goldkurs noch weiter erhöhen.

Gold

Die Spekulationen über reduzierte Fed-Anleihekäufe ab Frühjahr 2014 festigen sich

Die US-Arbeitsmarktlage wird das Wochenende für den Goldkurs bestimmen

Der Goldkurs befindet sich derzeit auf einer mit Seife benetzten Rutschbahn. Der kurzfristige Erholungskurs am Montag stellte sich als ein zwischenzeitliches Funkeln heraus, bevor die anhaltende Abwärtsfahrt eine Fortsetzung fand.

Der Preis für eine Unze Gold fiel dennoch um rund 35 Dollar (entspricht rund 2,7 Prozent) nach unten und knackte letztendlich die 5-Monats-Talsohle vom vergangenen Juli. Zwischenzeitlich zeigte der Gold-Ticker einen Preis von 1.218 Dollar pro 31,1 Gramm Feingold an.

Als hauptsächlicher Grund für diesen prägnanten Kurseinsturz steht nach wie vor der gezeigte „eiserne Wille“ der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), das Anleihekaufprogramm so bald wie möglich runter zu fahren. Eine Reduzierung der Geldflut würde steigende Zinsen mit sich bringen. Dazu die sinkende „Angst“ vor einer beschleunigten Inflation. Gold würde als „Inflationsretter“ an Bedeutung verlieren.

Doch bis auf die gezeigte Bereitschaft der Fed passiert auf absehbare Zeit rein gar nichts. Der Bezug und die Abhängigkeit zur US-Konjunktur bestehen nach wie vor. Der kommende Frühjahr 2014 könnte einen Zeitpunkt bieten, bei der die US-Notenbank weitere „laute Überlegungen“ über eine Reduzierung der Geldschwemme anstellte.

Am Ende dieser Woche könnte dem Goldkurs ein weiterer Knick verliehen werden. Die US-Regierung wird am Freitag voraussichtlich die neuesten Daten vom Arbeitsmarkt veröffentlichen. Die Nachricht von einer deutlich gesunkenen Arbeitslosenquote wird die Gold-Investoren erneut dazu befeuern, die Bestände der Gold-ETFs noch weiter zu reduzieren. Je besser die Arbeitsmarktlage, desto höher der Druck auf den Goldpreis.

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