Goldkurs noch zum Ende Mai 2013 mit viel Schwung nach oben

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Noch zum Ende Mai 2013 kommt wieder eine lebhafte Aufwärtsbewegung in den Goldkurs. Der Preis für die Feinunze Gold durchbrach die wichtige Marke von 1.400,- Dollar und startete auch am Freitag mit einem deutlichen Abstand zum Goldpreis vom Mittwoch. Anzeichen für einen dauerhaften Goldpreisanstieg sind jedoch nicht gegeben.

Goldpreisanstieg wird von Unsicherheiten dominiert

Goldkursanstieg
Goldkurs beendet Mai 2013 mit Schwung

Das scheinbare Eigenleben des Goldkurses gegen jedwede „vernünftige Erklärung“ macht wieder von sich reden. Nach einer ganzen Weile der Unentschlossenheit auf relativ niedrigem Niveau scheint Gold wieder einen definierten Auftrieb erhalten zu haben. Am Donnerstag kletterte der Goldpreis zwischenzeitlich bis auf 1.419,- Dollar pro Feinunze (ca. 31 Gramm) und übertraf die für viele Anleger psychologische Grenze von derzeit 1.400,- Dollar mehr als deutlich. Allerdings ein kurzfristiger Ausschlag nach oben, der im Laufe des Tages wieder unter die abgerundete Marke rutschte.

Nach Handelsstart am Freitag legte der seltene Rohstoff jedoch wieder kräftig nach gab mit gut 1.417 Dollar eine Vorlage für den kommenden Tagesverlauf.

Für das zweite Quartal 2013 wird von World Gold Council (WGC) die Bekanntgabe eine neue Rekordmenge von Käufen physischen Goldes im asiatischen Raum erwartet. Die massiven Einkäufe innerhalb der letzten Wochen besonders in China und Indien zeichnen bereits eine neue Höchstmarke ab.

Goldkurs bewegt sich gegensätzlich zur japanischen Börse
Offenbar bleibt dem Gold die Eigenschaft des „sicheren Hafens“ unverrückbar angeheftet. Seit rund zwei Wochen zerbrechen sich die Anleger an der Tokioter Börse den Kopf wie weit es denn noch abwärts gehen könnte. Der Nikkei-Index hat nach dem fulminanten Anstieg seinen Zenit längst überwunden und „stolpert“ inzwischen über größere Stufen steil nach unten. Für viele Investoren offenbar ein Anlass, wieder verstärkt zum Edelmetall zu greifen.

Nach wie vor hängt die Politik der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) wie ein Damokles Schwert über die Goldpreisentwicklung. Noch ist alles offen. Die ultra-lockere Geldpolitik der US-Notenbank zeigte sich bisher als ein Förderer des Goldpreises. Ben Bernanke, Chef der Fed, streute mit der Bekanntgabe der künftigen Geldpolitik jedoch mehr Fragen als Antworten in die Öffentlichkeit. Ein Ende der Anleihenkäufe könnte in Sicht sein, aber je nach Entwicklung der US-Konjunktur wäre auch eine Ausweitung des Programms möglich. Derzeit solle es so bleiben wie es ist. Kurz gefasst: „Man weiß es nicht“.

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