Goldkurs folgte Griechenlandkrise mit Impuls und sackte wieder ab

Goldmarkt Juni 2015-


Die Hiobs-Botschaften rund um die Griechenlandkrise und dem Euro führten beim Goldkurs zu einem Impuls, mehr aber auch nicht. Der Goldpreis sackte wieder auf den Ursprungspunkt zurück.

Goldbarren

Die Goldmärkte reagierten auf Euro-Schreck durchaus, aber nicht nachhaltig

Goldmarkt-Teilnehmer trotz Athen-Pleite nach wie vor gelassen

Die Nachrichten aus Athen und Brüssel veranlassten die Goldmarkt-Teilnehmer offenbar nur zu einem reflexartigen Griff auf das gelbe Edelmetall. Die kaufenden Hände wurden allerdings schnell wieder zurückgezogen.

Weder die sich anbahnende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands, sprich Insolvenz, noch die sture Haltung der Geldgeber waren Auslöser für eine steigende Angst an den Goldmärkten. Nach einem Ruck nach oben rutschte der Goldpreis wieder zu seiner Ausgangslage zurück.

Voraussichtlich wird Athen die am Dienstag fällige Tranche an den Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht überweisen. Die Gläubiger verlängerten das ablaufende zweite „Hilfsprogramm“ nicht und die Europäische Zentralbank (EZB) stoppte die Erhöhung der Notkredite (ELA) an den Bankensektor. Athen reagierte mit einer Kapitalverkehrskontrolle und vorerst für sechs Tage lang geschlossene Banken.

Mit dem eingestürzten Eurokurs fand sich im gesamten „Rettungs-Chaos“ doch noch einen echten Leidtragenden.

Die Dinge in der Eurokrisen- und Griechenland-Frage werden wahrscheinlich am Dienstag in eine neue Richtung geführt und die Goldmarkt-Teilnehmer scheinen dem Treiben nach wie vor mit Gelassenheit zu begegnen. Nachdem der Goldpreis am Montag die Marke von 1.180 Dollar weit überragte, ging es dennoch wieder abwärts in die Gefilde von 1.177 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).



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