Goldkurs fest im Griff der Fed und pessimistischer Papiergold-Investoren

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Der Goldkurs leidet unter zu viel Gewicht. Nicht das hohe Eigengewicht sorgte für einen weiteren Kursabrutsch sondern der erhöhte Preisdruck, verursacht durch ein Stück Papier der US-Notenbank Federal Reserve.

Goldpreisentwicklung

Schleierhafte Geldpolitik und nervöse Goldanleger: Eine schlechte Kombination

Syndrom Zick-Zack-Kurs und freizügige Interpretationen

„Dem Gold geht es derzeit gar nicht gut“. Für noch mehr üble Laune sorgte das veröffentlichte Protokoll der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Ein unsäglicher Zick-Zack-Kurs, der entweder eine verzweifelte Hilflosigkeit oder eine bewusst geführte Achterbahn widerspiegelt. Vermutlich eine Kombination beider Möglichkeiten, damit der Eindruck einer kontrollierten Handlungsweise gewahrt bleibt. Im Zusammenspiel pessimistisch eingestellter Investoren eine ideale Grundlage für Großbanken, die mit niedrig angesetzten Goldkurs-Prognosen weiter Öl ins Feuer schütten und gleichzeitig auf einen fallenden Goldpreis wetten.

Nach den Beteuerungen des noch-Fed-Chefs Ben Bernanke sowie seiner designierten Nachfolgerin Janet Yellen, das Anleihekaufprogramm QE3 auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, erfolgte mit dem Fed-Protokoll der prompte Widerspruch, jedoch wie immer in einer „kryptischen Sprache“. Die Märkte erkannten zwischen den gelesenen Zeilen deutliche Hinweise, dass die Geldflut in den kommenden Monaten zurück gefahren werden könnte. Der Goldkurs erlitt einen förmlichen „Kreislaufzusammenbruch“ und knickte ein.

Der niedrigste Stand seit rund 4 Monaten wurde markiert. Am Donnerstagvormittag wurde die bereits am Mittwoch eingeleitete Talfahrt fortgesetzt. Innerhalb nur weniger Stunden fiel der Gold-Future auf 1.246 Dollar pro Feinunze und schloss letztendlich mit knapp 1.238 Dollar ab.

Die Papiergold-Pessimisten überwiegen (noch). Asien, allen voran China und Indien, ziehen das Gold aus allen Ecken und Enden der Welt an sich. Die Zentralbank sowie die Menschen des bevölkerungsreichsten Landes der Welt sind „vernarrt“ in das gelbe Edelmetall. Die verschärften Richtlinien in Indien halfen nur eingeschränkt für eine Reduzierung des Gold-Imports. Die Nachfrage nach physischem Gold ist nahezu ungebrochen, während die Bestände aus Papiergold beständig schrumpfen, geradezu so als fände derzeit eine Bereinigung statt.

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