Goldkurs erreichte im Februar 2013 7-Monats Tief

Goldkurs Februar 2013-


Kürzlich in Gold eingestiegene Anleger dürften von den derzeitigen Entwicklungen des Goldkurses im Februar 2013 enttäuscht sein. Der steile Anstieg bis September 2011 und die nachfolgende Monate lange Seitwärtsbewegung erhielt in der letzten Woche einen deutlichen Knick mit einem rasanten Abstieg gen Tal. Dennoch wird die Goldanlage stets den bereits historischen Status als „Rettungsanker“ behalten.

7-Monats-Tief dürfte nicht die Talsohle gewesen sein

Goldpreisentwicklung
Goldpreis im Februar wider Erwartungen gesunken

Viele Goldbesitzer betrachten den derzeitigen Kurs des gelben Edelmetalls und fragen sich, ob der Vorrat an Münzen oder Barren nicht sogleich aus dem „Versteck“ geholt werden soll, um diesen in bares Geld zu tauschen. Derzeit harrt der Goldwert auf einer bei knapp 1575,- US-Dollar und hatte sich gegenüber dem 7-Monats Tief vom vergangenen Mittwoch (1.555 Dollar) nur geringfügig erholt.

Offenbar ist nach der Monate langen Seitwärtsrichtung des Goldpreises eine klare Bewegung eingetreten, allerdings gegen jede Hoffnung und wohl auch den meisten Erwartungen eindeutig nach unten. Das von vielen Goldinvestoren angepeilte Ziel, die Rekordmarke bei 1.920 Dollar im September 2011 als Edelmetall-Besitzer mit zu erleben, ist in weite Ferne gerückt.

Der Optimismus auf einen höheren Goldpreis hat nachgelassen. So zitiert Handelsblatt Online (Sonntag) das Frankfurter Bankhaus Metzler, die eine Empfehlung abgeben, „die Reißleine“ bei 1.500 Dollar zu ziehen und sich nach Anlage-Alternativen umzusehen. Die Experten von Metzler hatten zugleich eine Erklärung für den Goldpreis-Rusch parat. So wirkte sich der verloren gegangene Glaube an eine expansive Geldpolitik der USA bis in die scheinbare Ewigkeit hinein besonders drückend auf den Goldkurs aus. Der Eindruck, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Geldflutung eher stoppen wird als gedacht, habe sich inzwischen verfestigt.

Ausgerechnet der Großinvestor Georg Soros hatte sich noch im vergangenen August verstärkt mit Gold eingedeckt und aus der neuesten Statistik der SEC, die Börsenaufsicht am US-amerikanischen Markt, ließ sich herauslesen, dass sich Soros im letzten Quartal 2012 von mindestens der Hälfte seiner SPDR Gold Trust Anteile trennte.

Auf der anderen Seite decken sich offenbar die großen Zentralbanken der Länder ungebremst mit Goldvorräten ein. Im vierten Quartal 2012 lag lt. World Gold Council die Nachfrage bei Gold um rund 4 Prozent höher als noch im Vorjahresquartal und erreichte einen Wert von beinahe 1.196 Tonnen. U.a. getrieben vom relativ hohen Goldpreis erreichte das von Notenbanken aufgekaufte Gold ein Volumen von rund 236 Milliarden Euro im Jahr 2012.

Renaissance der Euro-Schuldenkrise wird Goldpreis nicht unberührt lassen
Die Rückkehr der Euro-Krise, auch wenn sich noch so für „tot erklärt“ wird, löst erneut Unsicherheiten an den Märkten sowie bei den Anlegern aus. Das als sicherer Hafen geltende Edelmetall Gold dürfte von einer verstärkten Nachfrage erneuten Auftrieb erreichen.

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Bild: tarifometer24.com

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