Goldkurs ebbt wieder deutlich ab – Ist der erste Schrecken verflogen?

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Der Schwung zum Goldkurs vom vergangenen Wochenende klang bis zum Handelsstart ab. Das Plus am Freitag ebbte bereits in den ersten Stunden des Montags deutlich ab.

Goldkurs

Ein auf den „ersten Schrecken“ basierender Goldpreis-Sprung ebbt sehr schnell wieder ab

Das Plus vom Freitag wird voraussichtlich nur schwer zu halten sein

Der Push beim Goldkurs am vergangenen Freitag scheint über das Wochenende verflogen zu sein. Der Sprung nach oben war jedoch ordentlich. Mit rund 1,140 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) an den Start gegangen, zwischenzeitlich auf unter 1.133 Dollar abgefallen, aber dann doch bei gut 1.179 Dollar ins Wochenende gegangen.

Trotz der positiven Konjunkturaussichten für den US-Markt und den wachsenden Glauben an baldigen Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), sprang der Goldpreis zum Wochenausklang mit einem kräftigen Satz nach oben. Die Arbeitsmarktdaten in den USA zeigten zwar in die gewünschte Richtung, aber das Ausmaß der Verbesserung konnte die hohe Erwartungshaltung der Markt-Akteure nicht befriedigen. Dazu reagierten die Marktteilnehmer offenbar auf den angeblichen Einmarsch russischer Truppen in die Ost-Ukraine etwas „hektisch“. In den ersten Stunden der neuen Handelswoche zeigt der Goldkurs die ersten deutlichen Schwächen und startete mit knapp 1,175 Dollar und fallender Tendenz.

Ob der heftig angestiegene Goldpreis die „flüchtigen“ Gold-Spekulanten wieder zurück holen kann, wird sich mit dem nächsten Report von Commitments of Traders (CFTC) herausstellen. Zumindest meldete die Aufsichtsbehörde in der Handelswoche zum 4. November eine „Völker-Abwanderung“ der Optimisten. Um satte -44 Prozent schrumpfte die Anzahl der gehaltenden Netto-Long-Positionen (Wette auf steigenden Goldkurs), von 98.864 auf 55.374 Futures.

Zu den Verlierern dürften am Freitag die Kleinspekulanten gezählt haben. Deren Optimisten-Abwanderung war ähnlich ausgeprägt wie die der Groß-Spekulanten, aber die kleinen Anleger griffen besonders beherzt auf die Netto-Short-Positionen (Wette auf fallenden Goldkurs) zurück. Die Anzahl der „Pessimisten-Futures“ wuchs bei den kleinen Spekulanten von -1.875 auf -7.918 Kontrakte an.



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