Goldhandel: Massive Verkaufsorder lösten 2 Mal stop logic aus

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Der Goldkurs erlitt am Mittwoch einen kräftigen Kursabrutsch mit zwei kurzfristigen Unterbrechungen durch den ausgelösten Handelsstopp. Massive Verkaufsorder in einem Volumen von mehreren Millionen Unzen Gold sorgten für den Einsatz der „stop logic“.

Goldpreise

Massiv hohes Aufkommen abgestoßener Gold-Futures unbekannter Herkunft

Steigender Druck auf den Goldpreis sorgt für kräftige Einbrüche

Der Goldpreis ist im Laufe des Mittwochs unter erheblichen Druck geraten. Die erneuten Beteuerungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), das Anleihekaufprogramm auf unbestimmte Zeit zu verlängern, haben den eigentlich erwarteten Auftrieb für das gelbe Edelmetall missen lassen.

Das Gegenteil trat ein. Ein Kursverfall zeichnete sich bereits bei Markteröffnung ab und setzte sich bis zum frühen Nachmittag fort, um die Abwärtsbewegung mit einem ausgeprägten Knick nach unten zum Abschluss zu bringen. Der Mittwoch schloss mit einem Goldpreis in Höhe von 1.243,25 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) ab.

Der Handelstag am Mittwoch zeigte eine Seltenheit, die sich inzwischen zu einem häufiger erscheinenden Phänomen gewandelt hat. Die Aktivierung der „Handels-Notbremse“. Gleich nach Markteröffnung setzte auf der CME die sog. „stop logic“ ein und dauerte für rund 20 Sekunden an. Die Aktivierung der Notbremse ist dann der Fall, wenn das Handelsvolumen eine bestimmte Schwelle überschreitet. Damit sollen massive Kurseinbrüche durch die „Schockwirkung“ einer massiven Verkaufsorder verhindert werden. Darüber hinaus braucht der Markt etwas Zeit, um z.B. abgestoßene Gold-Futures mit Liquidität aufzuwiegen.

Eine derartig massive Verkaufsorder fand am Mittwoch statt. Der „Not-Stopp“ wurde am gestrigen Mittwoch sogar zwei Mal ausgelöst. Ähnliche Situationen gab es bereits am 12.09. und 11.10.13. Nach der erneuten Aktivierung des Goldhandels setzte sich der Abwärtskurs jedoch unvermindert fort.

Für einen langfristigen Abwärtstrend zum Goldkurs könnten die Nachrichten der Goldförderer sorgen. Kurz vor der Bekanntgabe des Fed-Protokolls – wie es der Zufall so will – wurden für die nächste Zukunft neue Rekordhöhen zu den Goldfördermengen in Aussicht gestellt. Gold Fields Mineral Services (GFMS) erwartet eine stark ansteigende Förderung sowie einen entsprechend fallenden Goldkurs aufgrund reduzierter Förderkosten.

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