Goldhandel in London soll offenbar transparenter werden

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Der Goldhandel in London soll offenbar transparenter werden. Die London Bullion Market Association veröffentlicht nun jeden Dienstag den in der Vorwoche getätigten Goldumsatz.

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LBMA will jeden Dienstag einen Report über Londoner Goldmarkt abliefern

New York hat im Gold-Äquivalent die Nase weit voraus

Der globale Goldhandel soll (augenscheinlich) transparenter werden. Die Bullion Market Association in London (LBMA) veröffentlicht nun wöchentlich an jedem Dienstag das am Londoner Goldmarkt in der Vorwoche umgesetzte Handelsvolumen. Und es wird kräftig gehandelt. Demnach beträgt der in London täglich getätigte Goldumsatz im Schnitt 939 Tonnen und 11.174 Tonnen Silber.

Neben den Aktivitäten sämtlicher „offiziellen“ Goldmarkt-Akteure erfasst die LBMA auch einige Akteure aus dem Bereich des OTC-Handels, die über die Lagerplätze London und Zürich geführt werden. Stellt man die Daten der LBMA mit denen der Comex gegenüber, hat der Terminmarkt in New York mit einem Umsatz von gut 1.060 Tonnen Gold pro Tag die Nase noch weit voraus. Weit abgeschlagen sind der SPDR Gold Trust (ETF-Markt) mit 900kg Gold pro Tag und Shanghai Futures Exchange sowie Shanghai Gold Exchange, die es im gleichen Vergleichszeitraum zusammen auf ein Äquivalent von 127,4 Tonnen Gold brachten.


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