Goldbesitzer und Aktienhändler blicken auf 2013 gegensätzlich zurück


Das Jahr 2013 wird für Goldbesitzer und Börsen-Händler lange in Erinnerung bleiben. Für die Freunde des Edelmetalls als das Jahr der Tränen und für die Aktien-Investoren als ein Jahr der Motivationen.

Börse

Das Jahr 2014 könnte für Aktien- und Goldinvestoren ähnlich aussehen

Aktien und Gold bewegten sich in gegensätzliche Richtungen

Das dicke Plus an den deutschen Börsen entspricht fast dem ebenfalls kräftigen Minus zum Goldkurs. Während das Jahr 2013 für die Goldinvestoren von durchwegs 12 tief schwarzen Monaten geprägt wurde, hatten die Aktien-Anleger ein glänzendes „goldenes“ Jahr.

Um rund 30 Prozent fiel der Goldkurs zwischen dem Beginn und dem Ende 2013. Ein Rekord-Absturz, dessen ähnliches Beispiel erst Anfang der 80-er des letzten Jahrhunderts zu finden ist. Der finale Goldpreis-Abrutsch noch in den letzten Zügen des Jahres 2013 setzte dem bisherigen Trend noch die Krone auf.

Ganz das Gegenteil an den deutschen Handelsplätzen. Der Dax erhielt im Jahr 2013 einen scheinbar ungezügelten Aufwind und markierte am Jahresende einen um rund 25 Prozent höheren Wert als noch zum Jahresbeginn. Der Dax, ein „Werte-Pool“ der gewichtigsten Unternehmen in Deutschland wurde lt. Osnabrücker Zeitung (30.12.2013) von den drei Unternehmen Daimler (+52 Prozent), Deutsche Post (+60 Prozent) und Continental (+82 Prozent) am kräftigsten angetrieben. Das größte Gegengewicht brachten demnach RWE (-15 Prozent), Lanxess (-27 Prozent) und K+S (-36 Prozent) ein.

Am Ende des Jahres markierte der DAX einen Stand von 9552 Punkten. Der Rekord bei 9589 Punkten wurde am 27.12.13 aufgestellt und im kommenden Jahr könnte der Trend nach Einschätzungen zahlreicher „Börsen-Aktivisten“ fortgesetzt werden. Eine ähnliche Hausse wie im Jahr 2013 wird zwar nicht erwartet, doch die Richtung zeige eindeutig nach oben.

Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Gemüter zwischen den Aktien- und Gold-Investoren. Sollten die Prognosen der Markt-Analysten zutreffen, stehen Goldbesitzer auch nächstes Jahr im eisigen Schatten fallender Werte und dürfen die sonnendurchfluteten Handelsplätze der Börsen lediglich von der Ferne betrachten. Sofern nichts „dazwischen kommt“.

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