Goldanleger werden das Jahr 2013 lange in Erinnerung behalten

Goldpreisprognosen-


Der vergangene November repräsentiert für Gold und Silber voraussichtlich das gesamte „schwarze Edelmetall-Jahr 2013“. Prägnanter Kurseinbruch, kein Ausblick für Erholungen und düstere Aussichten mit dem Blick in die Zukunft.

Goldmünzen

Für Goldanleger bleibt zum Jahr 2013 nur ein finsterer Rückblick übrig

Die Fed-Geldschwemme treibt die Börsianer aus dem sicheren Hafen heraus

Den Edelmetallen Gold und Silber fehlt zur immer kälter werdenden Jahreszeit offensichtlich der Auftrieb. Besonders die Besitzer des „kleinen Goldes“ mussten herbe Rückschläge einstecken. Die Aussichten für das gelbe Edelmetall zeigen auf eine düstere Zukunft.

Der Goldkurs startete in die Handelswoche bereits mit den ersten Anzeichen weiterer Schwächen. Für das Erreichen eines neuen 5-Monats-Tiefs hätte es nicht mehr viel gebraucht. Das Tageshoch am Montag konnte gerade knappe 1.224 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) markieren. Das 52-Wochen-Tief mit einem Goldpreis von 1.181,90 Dollar ist bereits Reichweite.

Goldanleger werden das Jahr 2013 mit Sicherheit in Erinnerung behalten, als ein „finsteres Jahr“. Die Etappenverluste im Jahresverlauf waren teilweise enorm. Der Jahresabschluss wird aller Voraussicht nach ein dickes Minus aufweisen. Gold musste seit Jahresanfang rund ein Viertel seines Preises abgeben und ein Aufholen innerhalb der letzten Wochen ist sehr unwahrscheinlich.

Den größten Konkurrenten zum Goldkurs bilden die Börsen, befeuert von den Milliarden-Segen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Die Aktienhändler nehmen die monatlich in den Markt gepumpten Milliarden mit offenen Armen auf. Stets steigende Aktienkurse halten die Zukäufe von Werten auf Papier in Hochbetrieb. Der Blick der Investoren ist durch die hohen Renditeaussichten vom Edelmetall abgewendet. Der „sicherer Hafen“ wurde Großteils verlassen.

Eine Frage der Zeit? Die Stimmen einer gigantischen Aktienmarkt-Blase sind nicht mehr zu überhören. Eine Korrektur im ordentlichen Ausmaß wird einige Schiffe auf hoher See versenken. Überlebende reißen das Ruder herum, um doch noch irgendwie eine sichere Anlegestelle erreichen zu können. Je weiter auf hoher See, desto geringer die Chancen noch festen Boden unter den Füßen zu erreichen.

Der „Eierkurs“ der Fed zu den Anleihekäufen irritiert die Börsenhändler derzeit kaum, es wird zugegriffen was das Zeug hält. Gleichzeitig fallen die Blicke und Voraussagen für den Goldkurs immer „schwärzer“ aus. Allen voran die Großbank Goldman Sachs. In diesem Jahr korrigierte die Investmentbank ihre eigenen Prognosen mehrmals, stets nach unten. Zuletzt vor rund einer Woche mit der Voraussage eines weiteren Goldpreiseinbruches im Jahr 2014 um rund 15 Prozent.

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