Gold zum Wochenauftakt für 1.200$ noch nicht kräftig genug

Goldmarkt April 2015-


Das Überwinden der Marke von 1.200 US-Dollar kostet dem gelben Edelmetall offenbar noch zu viel Kraft. Die Vorzeichen sehen allerdings vielversprechend aus, da die Zuversicht an den Papiergold-Märkten sichtbar aufgehellt ist.

Edelmetall

Die Spekulanten setzten auf steigenden Goldkurs. Nun muss Gold nur noch „folgen“

Wachsender Optimismus an den Papiergoldmärkten

Es hat noch nicht gereicht. Die 1.200-Dollar-Marke für eine Unze Feingold (31,1 Gramm) wurde zum Wochenauftakt überboten, aber nach dem erneuten Absacker am Nachmittag tanzte der Goldpreis überwiegend unter der umkämpften Linie. Zum Handelsschluss kostete Gold knapp 1.199 US-Dollar

Der am Freitag von der US-Behörde CFTC veröffentlichte Bericht (Commitments of Traders-Report) gab die erneut angewachsene Zuversicht der Gold-Spekulanten Preis. Positiv bewertet wird vor allem das Zurückfahren der gehaltenen Netto-Short-Positionen (pessimistische Markterwartung) von den institutionellen Investoren. US-Banken reduzierten lt. CFTC-Bericht ihre Futures auf 29.595 Kontrakte, ein Rückgang um 23 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Ein deutlicher Goldpreis-Auftrieb wird scheinbar noch immer von der „latenten Angst“ von Zinsanhebungen im US-Markt unterdrückt, obwohl die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) alles andere als Einigkeit zu diesem Thema zeigt. Die Bandbreite des angesetzten Termins für die Zinsanhebung bewegt sich zwischen dem kommenden Juni und der zweiten Jahreshälfte 2016.

Am Mittwoch kommt wiederum die Europäische Zentralbank (EZB) zu Wort. Allerdings ist in dieser Runde eher mit einem Lagebericht zu rechnen als mit weiteren massiven Eingriffen wie zuletzt mit dem Start der Anleihekäufe nach der ersten März-Woche.



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