Gold unter 1.235 Dollar und fällt weiter

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Der Goldpreis fällt und fällt. Am Vortag durchbrach das gelbe Edelmetall die Marke von 1.250 Dollar bereits deutlich. Der Freitag startet am Goldmarkt mit einer Rutschpartie.

Goldpreisabsturz

Trend der Rohstoffpreise lässt sich an Gold und Rohöl besonders gut ablesen

Goldpreis trotz neuer Sanktionen gegen Russland beim Abstürzen

Wirtschaftssanktionen stellen generell eine Beschneidung dar, die für das betroffene Land mit erheblichen Risiken verbunden ist. Die Vertreter der EU-Länder einigten sich auf eine Aktivierung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland am heutigen Freitag. Die USA wollen gleichziehen und auch ihre bereits präparierten Strafpakete abschicken. Eine Antwort aus Moskau ist zu erwarten, jedoch mit dem Schaden für die EU, kaum für die Wirtschaft der USA.

Doch der Goldpreis scheint ins Bodenlose abzustürzen. Gestern die 1.250-er Marke nach unten durchbrochen, um am Freitag gleich deutlich unter 1.235 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) weiter zu machen.

„Fadenscheinige“ Berichte aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew scheinen die Finanzmarktteilnehmer mehr zu berühren als handfeste Schäden durch gegenseitig verhängte Sanktionen. Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko berichtete von abgezogenen russischen Soldaten aus den umkämpften Gebieten der Ostukraine. Dabei fehlen nach wie vor die Belege, ob überhaupt reguläre Einheiten der russischen Armee jemals zugegen waren. Man spricht eher von „Freiwilligen auf Urlaub“.

Die („Phantom-„) Einheiten Russlands seien somit abgezogen und damit sind die Zeichen der Entspannung in der Krise gesetzt. Auch um die Kriegswirren im Kampf gegen den „Islamischen Staat (IS)“ ist es etwas ruhiger geworden, obwohl die USA in „guter Absicht“ den Luftraum Syriens betreten wollen, um ihre Luftangriffe gegen die islamischen Extremisten starten zu können.

Als sichere Anhaltspunkte für die Gründe des Goldpreisabsturzes bleiben die Befürchtungen der angekündigten Zinsanhebungen in den USA sowie die scheinbar machtlose Lage der Europäischen Zentralbank (EZB) gegen den drohenden Preisverfall. Es steht eine Deflation vor der Euro-Haustüre, von einer hohen Inflation ist dagegen nichts in Sicht. Die Marktteilnehmer haben sich vom „sicheren Hafen Gold“ bereits sehr weit entfernt.

Eine Abfederung zum derzeitigen Goldpreisverfall könnte das steigende Interesse zum günstigen Einstieg bieten, wohl aber kaum einen Schub bis hin zur Trendwende. Dazu müssten die Investoren am Papiergold-Markt eine größere Motivation an den Tag legen.



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Ein Gedanke zu „Gold unter 1.235 Dollar und fällt weiter

  • Gold als sicherer Hafen ist solange tot, wie die USA ihre Währung künstlich mit der Diskussion um steigende Leitzinsen am Leben erhalten. Dazu kommt die Schützenhilfe aus der Eurozone, die bald mit dem Geld nur so um sich werfen will. Wer jetzt auf Rohstoffe und Sachwerte gesetzt hat, schaut erst mal in die Röhre, siehe Goldpreis: http://www.goldpreis.de/Goldkurs-Aktuell

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