Gold profitierte von miserablen US-Arbeitsmarktdaten

Goldmarkt Juni 2016-


Kurz vor dem Wochendende war am Goldmarkt noch so richtig was geboten. Die wichtigen US-Arbeitsmarktdaten passten ganz und gar nicht zu den Vorstellungen der Analysten. Der Goldkurs schoss in die Höhe.

Unzufriedenheit über US-Arbeitsmarktdaten

Goldkurs Anstieg
Gold profitierte von schlechten Daten

Am Freitagnachmittag präsentierte das US-Labor Department die Arbeitsmarktentwicklungen im vergangenen Mai. Analysten rechneten mit rund 160.000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Doch die US-Behörde konnte nur 38.000 neue Arbeitsstellen präsentieren.

Als wenn die katastrophal anmutenden Zahlen nicht ausreichten, wurden die bereits veröffentlichten Zahlen vom Vormonat April zusätzlich nach unten korrigiert.

Die solide US-Wirtschaft lässt offensichtlich noch auf sich warten. Eine derart schleppende Arbeitsmarkt-Entwicklung wirft auch die „Theorie“ der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) über den Haufen. Eine stabile Verbesserung in der Arbeitsmarktlage ist eine der Voraussetzungen für die in Aussicht gestellte Zinsanhebung zum „Zeitpunkt X“.

Für die Märkte waren die schlechten Nachrichten Grund genug für entsprechend nervöse Reaktionen. Profiteur war das Edelmetall Gold. Über den gesamten Vormittag hinweg bewegte sich der Goldkurs annähernd waagerecht auf rund 1.213 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Um kurz nach 14:00 schoss der Goldpreis senkrecht auf 1.235 Dollar hoch. Zum Tagesabschluss kostete 1 Feinunze gut 1.244 US-Dollar.

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