Gold motivationslos – Wochausklang ohne Elan

Goldmarkt April 2015-


Die ersten Freitags-Stunden deuten für Gold auf einen motivationslosen Wochenausklang hin. Am Vortag zeigte der Goldpreis keinerlei Elan. Vermeintliche Gründe für eine Richtungsweisung gäbe es, aber die Karten wurden offenbar vor wenigen Jahren vollständig ausgespielt.

Feingold

Preissprünge beim eigentlich unkalkulierbaren Goldpreis sind auch am heutigen Freitag kaum zu erwarten

Goldkurs ohne Saft und Kraft – Motivationslos in der Waagerechten

„Immerhin etwas rauf“. Der gestrige Tagesverlauf des Goldkurses zeigte keinerlei Motivationen und das Plus zum Handelsschluss gegenüber dem Tageseinstieg könnte getrost als eine durch die „Wetterlage vorgegebene Fluktuation“ bezeichnet werden.

Griechenland lässt für seinen Schuldendienst nichts unversucht, die Kriegsschiffe der militärisch größten Weltmacht sind gen Jemen unterwegs und zu Hause drohen die Immobilienmärkte erneute einzubrechen. Nicht ganz unwichtige Faktoren in der globalen Finanzwelt und Geopolitik, aber das gelbe Edelmetall ruht in seiner Schwere.

Gold startete in den Donnerstag mit rund 1.188,50 US-Dollar und beendete den Handelstag bei 1.193,93 US-Dollar. Dazwischen war nichts Besonderes.

Der Verkauf von Bestandsimmobilien in den USA erreichte im März einen Höchststand der letzten anderthalb Jahren. Ein Part der Marktbeobachter interpretiert den Anstieg der Immobilienverkäufe als die gute Laune innerhalb einer aufstrebenden Konjunktur, die anderen fürchten jedoch ein massives Abstoßen von Immobilien und den in der Regel folgenden Preisabsturz. Der Schrecken vom Jahr 2008 steckt noch tief in den Knochen und solange die bis heute weltweit andauernden Folgen nicht beseitigt sind, bleibt der Schrecken auch drin.

Das Stichwort „Konjunkturaufschwung“ in den Staaten ermuntert wiederum den Gedanken an Zinsanhebungen durch die Notenbank Federal Reserve (Fed) und schon wird dem Goldpreis ein weiterer Ballast auf den Rücken gebunden. Die Krise in der Eurozone spielte ihren Einfluss auf den Goldmarkt im Spätsommer / Herbst 2011 vollständig aus. Nachdem Gold seinen historischen Höchststand wieder verließ, ging es steil abwärts und das folgende „Kracher-Jahr 2013“ mit einem Jahres-Verlust von rund 30 Prozent fegte den Goldmarkt-Teilnehmern den letzten Rest „Eurokrisen-Angst“ aus den Köpfen hinaus.

Die ersten Stunden des Freitags deuten für den Goldpreis auf einen gemächlichen Wochenausklang hin.



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