Gold in letzter August-Woche unter hohem Druck

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Dem Goldpreis fehlt zu Beginn der letzten August-Woche das Fundament. Nach dem Durchbruch der 200-Tages-Linie wurde der Blick nach unten freigelegt. Aussichten auf vorzeitige Zinsanhebungen im US-Markt gewannen bei der Goldpreis-Gestaltung die Oberhand.

Goldkurse

Dem Goldkurs fehlen die Quellen für auftreibende Kräfte

Der Goldpreis schwebt über dem Abgrund

Die Stimmung im Goldmarkt ist deutlich eingetrübt. Das Durchbrechen der 200-Tages-Linie zum Ausklang der vergangenen Woche hat die Laune der Gold-Investoren offensichtlich vollends verdorben.

Noch mit gut 1.281 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) verabschiedete sich Gold in das Wochenende und kommt gleich zum Wochenstart mit einem minimalen Plus hervor, das jedoch in den frühen Morgenstunden binnen kurzer Zeit aufgebraucht war. Mit knapp 1.278 Dollar ist die Vorlage für den restlichen Tagesverlauf sehr flach gehalten.

Die Goldspekulanten zeigten bereits in der Woche zum 19. August einen deutlich nachgelassenen Optimismus. Die Bestände der kumulierten Netto-Long-Positionen schrumpften lt. Commitments of Traders (CFTC) auf 147.662 Kontrakte. Ein Minus um 8,1 Prozent.

Gegen den lang anhaltenden Druck der erwarteten Zinsanhebung durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) müssten in den derzeitigen geopolitischen Spannungen dramatische Zuspitzungen eintreten, um bei den Investoren eine echte Krisenstimmung auszulösen. Von einer „Panik“ durch eine beschleunigende Inflation fehlt jeder Anhaltspunkt.





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