Gold hat Ende Februar 2015 einen schweren Stand

Goldmarkt Februar 2015-


Gold hat derzeit einen schweren Stand, kann sich aber immer noch wacker um die 1.200-er Marke halten. Die Anzahl der sichtbaren Gegner wächst jedoch an.

Goldbarren

Der Fluchtgedanke in Gold wird von vielen Faktoren abgelenkt

Trotz übermächtiger Gegner kann sich Gold ganz gut halten

Als wenn am Dienstag der Goldkurs den Lippen der Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gefolgt ist. Um 16 Uhr begann in den Staaten die Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats. Es stand der Rechenschaftsbericht an und mit dem Antritt der Fed-Chefin Janet Yellen krachte der Goldpreis senkrecht nach unten ab.

Der Tiefstand von weniger als 1.192 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) um kurz nach 16 Uhr bildet lediglich einen Peak aus. Nur wenige Minuten später landete der Goldpreis wieder in der Gegend von 1.202 Dollar. Der Beginn der Anhörung vor dem Senat war für den gestrigen Goldpreisverlauf eine Ausnahmesituation. Über den Tag gesehen verlief der Goldpreis auf ruhigem Fahrwasser. Mit gut 1.203 Dollar angetreten und bei 1.201 Dollar abgetreten.

Goldkurs wurstelt sich trotz Widersacher wacker durch

Gegenüber dem US-Dollar ließ der Goldpreis in den vergangenen zwei Jahren um rund ein Drittel nach. Gleichzeitig sorgten die großen Notenbanken Fed und Europäische Zentralbank (EZB) durch ihre ultralockere Geldpolitik für „aufgeblasene“ Aktienmärkte. Ein Rekordstand jagte den anderen. Der US-Dollar erhielt mehr Stärke durch ein „warmes Auftriebslüftchen“ in der US-Wirtschaft, aber vielmehr aufgrund der im Wettlauf schwächer werdenden Devisen im gesamten Umfeld. Das gelbe Edelmetall Gold hat derzeit eine äußerst ungünstige Ausgangslage, kann sich aber mit dem Halten der 1.200-Dollar-Gegend dennoch wacker behaupten.

Der derzeit größte Gold-Konkurrent Aktienmarkt baut aufgrund der steigenden Werte seinen Abstand zum gelben Edelmetall aus und nun folgte eine Bestätigung, dass Inflationsängste als sehr unbegründet erschienen. Eurostat meldete am Dienstag die bei gerade mal -0,6 Prozent liegende Inflationsrate in der Währungsgemeinschaft. EU-weit betrug die Inflationsrate -0,5 Prozent. Ein Tiefpunkt seit Juli 2009 und von der Geldentwertung ist nichts erkennbar.

Während der Goldpreis an der Oberfläche einen derzeit gemächlichen Kurs verfolgt, brodelt es hinter den Kulissen nach wie vor kräftig. Die US-Behörden halten zu den Goldpreis-Manipulationsvorwürfen noch immer ihre Visiere gegen einige Banken gerichtet. Auf dem europäischen Kontinent ist inzwischen wieder Ruhe eingekehrt, da die Behörden ihre Ermittlungen ohne Ergebnisse einstellten, aber in den USA scheinen die Hinweise lt. Wall Street Journal (WSJ) (Dienstag) auf manipulative Eingriffe in den Goldmarkt konkreter zu sein. Gegen die Deutsche Bank fand die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin offenbar keine Beweise, aber den US-Behörden scheinen andere Dokumente vorzuliegen. Zu den weiteren verdächtigten Kreditinstitute zählen u.a. die UBS, Barclays, Credit Suisse, Goldman Sachs, JPMorgan und Bank of Nova Scotia.



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