Gold-Experte: Edelmetalle werden Fiat-Währungen ablösen

Goldkurs-


Die Preise für Edelmetalle wie Gold und Silber werden von den Notenbanken massiv manipuliert, dennoch kann dieser Zustand nicht ewig aufrecht gehalten werden, so der Gold-Experte James Turk. Am Ende wird Gold als das „wahre Geld“ behandelt werden und die ersten Indizien für die Ablösung von Fiatgeld wären bereits sichtbar.

Signale durch Gold-Rückholungen der Notenbanken

Goldpreis
Gold wird sich gegen Fiatwährung durchsetzen

Obwohl nach außen hin nicht viel Bewegung zu erkennen ist, scheint es im Inneren dennoch kräftig zu brodeln. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen dem derzeit (relativ) niedrigen Goldpreis, die verstärkten Gold-Rückholaktionen der Notenbanken sowie dem Währungskrieg, der unter den Industrie- und Schwellenländern scheinbar schon eingesetzt hat.

James Turk, Gründer und Vorstand von GoldMoney, der u.a. den Dollar in den unausweichlichen Kollaps enden sieht, erklärte in einem Interview mit Chris Martenson, dass bei zahlreichen Notenbanken der Glaube an einer Genesung des Papiergeldes am Schwinden ist. Hinweise darauf wären u.a. durch die Gold Rücktransporte der Länder Österreich, den Niederlanden und Deutschland gegeben.

Lediglich die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) würde den Weg verfolgen, Gold als eine unnütze Geldanlage zu betrachten. Gold wäre kein Investment, so Turk, da es keine Profite einbringe. Der Grund wäre nachvollziehbar, Gold ist de facto selbst Geld und gäbe als Währung ideale Voraussetzungen, um sein Vermögen zu bewahren, erklärte der Gold-Experte.

Bewusste Goldpreis Manipulationen
Der derzeit niedrige Goldkurs sei einzig durch die manipulativen Markteingriffe der Zentralbanken und weiteren Beteiligten begründet, die die Preise für Edelmetalle künstlich drücken wollten. Derzeit erlebte die Welt eine grobe Fehlbewertung des Geldes, das wie Investitionen über- oder unterbewertet werden kann, und der Eingriff in den Fiat-Währungen der Notenbanken erfolgte nun über die Inflation in Form von Geld drucken.

Dieser Prozess führte letztendlich zu einer Umverteilung des Reichtums aus den Reihen des überbewerteten Geldes zu denen, die unterbewertetes Geld hielten. Das wäre schon seit den letzten Zehn Jahren der Fall, in denen der Goldpreis gegenüber den Fiat-Währungen stets nach oben marschierte.

Die Masse wäre sich dieser Übertragung der Vermögen nicht bewusst und das Vertrauen in die Währung wäre nach wie vor hoch. Deshalb sei dieser Weg nicht effizient und die Notenbanken „verschworen sich“ die Preise von Edelmetallen zu drücken.

Derzeit versuchten die großen Volkswirtschaften der Welt ihre Konkurrenzfähigkeit zu steigern, indem sie ihre eigenen Währungen abwerten. Doch zum Schluss wäre lediglich der wahre Wert einer Währung der entscheidende Faktor, so Turk. In den zahlreichen Märkten gäbe es kaum noch Wachstum, deshalb würden die neu wachsenden Geldmengen keinen Gegenwert zu den Volkswirtschaften bieten können.

Goldpreis von 10.000,- US-Dollar per Unze denkbar
In den nächsten Jahren wird sich der wahre Wert von Gold und Silber durchsetzen, so der Gold-Experte. Die Notenbanken werden sich von den Einflüssen der US-Zentralbank Fed zunehmend entfernen und das Edelmetall Gold statt den Fiatwährung als das „wahre Geld“ behandeln. Ein Goldpreis zwischen 8.000 und 10.000,- Dollar wäre durchaus denkbar. Für Silber sieht Turk sogar noch höheres Potenzial in den Kursgewinnen.

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Bild: tarifometer24.com

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